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WM-Star vor Transfer zum FC Bayern: „Sie sagten mir, ich sei zu fett“

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WM heute: Vom aussortierten Talent zum Bayern-Star: Ismael Saibari hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Heute ist der Marokkaner einer der Stars der WM – dabei wurde er als Jugendlicher noch wegen Übergewichts aussortiert. Wie schaffte Saibari den Sprung ganz nach oben?

WM 2026: Saibaris harter Start ins Leben

Schon der Beginn seiner Geschichte war alles andere als einfach. Womöglich könne der Junge nie normal laufen, warnten die Ärzte einst die Eltern – die Füße des Einjährigen zeigten extrem nach innen. Ein gutes Jahr lang musste Saibari orthopädische Schienen tragen.

„Es war wie eine Maschine, die mir beim Gehen half. Dadurch wurden die Füße gerade“, berichtet der 25-Jährige heute. Kaum konnte er vernünftig laufen, entdeckte er seine Liebe zum Fußball – zunächst in seinem Geburtsland Spanien, ehe die Familie wegen der Wirtschaftskrise nach Belgien zog.

Saibari bei Anderlecht aussortiert: „Sie sagten, ich sei zu fett“

Beim RSC Anderlecht durchlief er den Nachwuchs – bis zum jähen Bruch. „Sie sagten mir, ich sei zu fett. Ich glaube, ich war 14. Das hat wehgetan“, erinnert sich Saibari. Einen Tag vor Saisonbeginn sei ihm bei einem der großen Klubs die Tür gewiesen worden.

Doch der Rückschlag wurde zum Antrieb. Seine Eltern stellten ihn vor die Wahl: aufgeben oder härter arbeiten. Saibari entschied sich für Letzteres – und bekam seine Revanche. „Ich spielte später für Genk gegen Anderlecht. Wir gewannen 4:3, ich schoss ein schönes Tor und wir wurden Meister. Das war meine Rache.“

FC Bayern: Saibaris rasanter Aufstieg bei der PSV

Um Profi zu werden, zog es ihn 2020 für 200.000 Euro zur PSV Eindhoven. Über die zweite Mannschaft schaffte er den Sprung in den Eredivisie-Kader – fehlerfrei verlief das aber nicht: Ein Champions-League-Rückspiel gegen Arsenal verpasste er, weil er wegen wiederholter Unpünktlichkeit suspendiert wurde.

Seine Entwicklung war dennoch rasant. Im Jahr 2026 wurde Saibari zum Fußballer des Jahres der Eredivisie gewählt. Nun steht laut Sky der Wechsel zum FC Bayern bevor – knapp unter 50 Millionen Euro, mit Boni bis zu 52 Millionen, soll die Ablöse betragen. Den Medizincheck habe er bereits während der WM erledigt.

Saibaris großer Traum: Das WM-Finale entscheiden

Bei der WM glänzt der Offensiv-Allrounder ausgerechnet als Stürmer, mit Toren gegen Brasilien und Schottland. Nationaltrainer Mohamed Ouahbi wollte ihn unbedingt im Team haben: „Ich möchte immer die besten Spieler auf dem Platz haben.“ Beim FC Bayern könnte Saibari einst die Rollen von Musiala, Gnabry oder Kane ausfüllen.

Zu Marokko, dem Heimatland seiner Eltern, hat der fünfsprachige Profi eine besondere Bindung. „Dort sind meine Wurzeln. Ich fühle mich mehr als Marokkaner als alles andere“, betont er. Sein großer Traum ist der ganz große Coup: „Saibari entscheidet das WM-Finale. Warum nicht? Man sollte immer groß träumen.“

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