Werder Bremen hatte sich für diesen Sommer auf einen Rekord-Transfer eingestellt – doch nun droht das große Geschäft zu kippen. Innenverteidiger Karim Coulibaly galt lange als sicherer Verkaufskandidat, könnte zum Trainingsstart aber tatsächlich noch im Kader stehen. Die erhoffte Mega-Ablöse rückt in weite Ferne.
Werder Bremen: Warum sich der Coulibaly-Verkauf verzögert
Eigentlich war der Plan klar: Im März einigten sich Werder und das Lager des 19-Jährigen darauf, einen Wechsel bereits in diesem Sommer umzusetzen. Nach seiner starken Debüt-Saison roch es nach einem Rekord-Verkauf für die Bremer in Höhe von 40, vielleicht sogar 45 Millionen Euro.
Doch aktuell tut sich auf dem Markt wenig. Viel spricht inzwischen sogar dafür, dass Coulibaly beim Trainingsauftakt unter Daniel Thioune am 12. Juli mit dabei ist – obwohl er lange als wahrscheinlicher Abgang gehandelt wurde. Die gewaltige Wunschsumme lässt sich derzeit offenbar nicht erzielen.
Werder Bremen News: Diese Faktoren schrecken die Interessenten ab
Für das Zögern der interessierten Klubs – genannt wird unter anderem Chelsea – gibt es mehrere Erklärungen. Coulibalys Leistungen in der Rückrunde waren nicht mehr ganz so stabil wie zuvor, dazu kostete ihn ein Faserriss Spielpraxis und Rhythmus. Auch das Werben der US-Agentur „Roc Nation“ um den Verteidiger dürfte manche Vereine irritiert haben.
Zwar kletterte sein Marktwert laut transfermarkt auf 28 Millionen Euro. Mehr als 30, womöglich 35 Millionen Euro dank einer Weiterverkaufsbeteiligung scheinen aktuell aber kaum realistisch. Für Werder wäre selbst das noch immer eine gigantische Summe – nur eben unter den ursprünglichen Erwartungen.
Wann der Markt wieder in Fahrt kommt
Verloren ist der Rekord-Transfer deshalb aber noch lange nicht. Insidern zufolge dürfte Mitte Juli wieder Bewegung in den Markt kommen, wenn die WM dem Ende entgegengeht und sich die Top-Klubs neu sortieren. Genau dann könnte der Coulibaly-Poker erst richtig an Fahrt aufnehmen.
Bis dahin soll der junge Abwehrmann vor allem Kraft tanken. „Karim soll die Zeit nutzen, um sich zu erholen. Auf ihn ist viel eingeprasselt“, sagte Manager Clemens Fritz der Bild und ergänzte: „Der Transfermarkt ist noch zweieinhalb Monate offen. Da kann noch viel passieren.“ Werder bleibt also gelassen – und hofft weiter auf den großen Geldregen.
Hinsichtlich der Sportwetten Tipps findest du WM-Tipps und passende WM-Wetten bei Tipico. Übrigens: Hast du schon von Tipico Million gehört? Weitere WM-News gibt es bei unseren Sport News, unseren Content mit Sportwetten-Bezug liefern wir dir bei den Sportwetten News.