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WM 2026

Spanien-Star Merino mit deutlicher WM-Ansage!

Spanien-Fans

WM heute: Erst der Schock, jetzt die Vorfreude: Mikel Merino hat seinen Wettlauf gegen die Zeit gewonnen – und reist mit Spanien als Mitfavorit zur WM 2026. Ein Ermüdungsbruch im rechten Fuß hatte die Teilnahme des Arsenal-Stars zwischenzeitlich infrage gestellt. Vor seinem WM-Debüt sprüht der Mittelfeldmann nun vor Selbstvertrauen: La Roja könne jeden schlagen. Wie kommt der Europameister zu dieser Überzeugung?

Spanien bei der WM 2026: Merino feiert sein Comeback

Am 25. Januar stand für Merino die Welt still. Die Diagnose Ermüdungsbruch legte seine Saison lahm – und ließ Zweifel an der WM keimen. „Wenn der Eingriff erledigt ist, bin ich einen Schritt näher an der Rückkehr“, schrieb der Mittelfeldspieler kurz nach der Operation in den sozialen Medien und nahm den Kampf um die Fitness auf.

Diesen Wettlauf entschied er für sich. Im Mai kehrte Merino bei Arsenal zurück und sicherte sich seinen Platz im Aufgebot von Luis de la Fuente. „Es gibt Dinge im Fußball und im Leben, die man erst zu schätzen weiß, wenn sie weg sind“, sagt der Europameister von 2024 – und genießt jeden Schritt zurück umso mehr.

Merino vor seinem WM-Debüt mit 30: „Eine Kindheitsträume“

Sein erstes großes Turnier fällt fast auf seinen 30. Geburtstag – ein eigenartiges Gefühl, wie er einräumt. Auf der einen Seite die Nervosität und der Knoten im Bauch, der zu jedem WM-Debüt gehört. Auf der anderen die Erfahrung, die Sache als das zu sehen, was sie ist: ein Fußballspiel.

Genau diese Balance will Merino finden. Vieles habe er schon erlebt, von der EM über die Premier League bis zur Champions League. „Aber wie das Sprichwort sagt: Es gibt immer einen dickeren Fisch zu fangen. Und keiner ist größer, als für sein Land bei der WM zu spielen.“

Spanien als Titelfavorit: „Wir können jeden schlagen“

Anders als 2024 reist die Selección diesmal nicht als Geheimtipp an. Damals hätten die Gegner Spanien weder gefürchtet noch genau studiert, erinnert sich Merino – inzwischen aber gelte La Roja zu Recht als Titelkandidat. Aus dieser Rolle wolle man Kraft ziehen, ohne überheblich zu werden.

Das Selbstvertrauen ist jedenfalls da. „Jede Mannschaft kann dich an ihrem Tag schlagen, aber das sollte unseren Glauben an uns selbst befeuern. Wenn wir unseren besten Fußball spielen, können wir jeden schlagen“, betont der Arsenal-Profi. Den frühen K.o. im Achtelfinale 2022 gegen Marokko will Spanien in Nordamerika vergessen machen.

Spaniens Stärke: Familie, Yamal, Williams – und de la Fuente

Die größte Waffe sieht Merino aber nicht in einzelnen Namen. „Was individuelles Talent angeht, gehören wir zu den Besten, doch unsere größte Stärke ist das Kollektiv, die Familie, zu der wir geworden sind.“ Genau dieses Wir-Gefühl trage durch die schweren Phasen eines langen Turniers.

Großen Anteil daran hat de la Fuente, den Merino seit seiner Zeit in der spanischen Jugend kennt. Der Coach stelle stets gute Charaktere zusammen und das Team über sich selbst – dazu kommt mit Lamine Yamal und Nico Williams eine fast beängstigende Offensivpower. Reife, Tempo und Zusammenhalt in einem Paket: Spanien jagt den zweiten Stern nach dem Triumph von 2010.

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