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WM 2026: Bellingham und Gordon sorgen für Elfmeter-Wirbel

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WM heute: Ein kurioser Moment beim letzten WM-Test der Three Lions: Beim 3:0 gegen Costa Rica schnappte sich zunächst Jude Bellingham den Ball zum Elfmeter – musste ihn dann aber an Anthony Gordon abtreten. Die Szene sah nach Zoff aus, hatte aber einen ganz anderen Grund. Was steckte hinter dem Wirrwarr vom Punkt?

England-Test: Elfmeter-Verwirrung zwischen Bellingham und Gordon

Im Spiel in Orlando, das sich wegen heftiger Gewitter um eine Stunde verzögerte, sorgte die Schützenfrage für Stirnrunzeln. Bellingham griff sich nach dem Pfiff sofort den Ball, ehe ihn ein Hinweis von der Seitenlinie zum Umdenken zwang. Der Real-Star überließ Gordon die Kugel – und der Barça-Profi verwandelte eiskalt zum 2:0.

Was auf dem Rasen nach einem Konflikt aussah, kam in Wahrheit aus dem Trainerstab. Thomas Tuchel nahm die Verantwortung umgehend auf sich und sprach von einer „Miscommunication“. Mit Bellinghams oder Gordons Ego habe der Moment nichts zu tun gehabt.

Tuchel klärt auf: Darum kam es zur Elfmeter-Panne

Die Erklärung liegt im Chaos der vielen Wechsel. Weil Stammschütze Harry Kane bereits ausgewechselt war, geriet die Reihenfolge der Elfmeterschützen durcheinander. „Es gab einfach viele Auswechslungen und dann war die Reihenfolge der Schützen nicht mehr klar“, erläuterte Tuchel.

Normalerweise hänge die Schützenliste an der Wand, doch bei der Fülle an Wechseln habe das diesmal gefehlt. „Anthony war der zweite Schütze. Es war unsere Verantwortung, und wir hätten es mündlich klären müssen“, betonte der Coach. Bellinghams Einsatz gegen den Ball lobte er ausdrücklich – der Mittelfeldmann kaufe sich voll in die Pressing-Idee ein.

Gordon vor der WM 2026: Bewerbung um einen Stammplatz

Sportlich machte Gordon ohnehin auf sich aufmerksam. Beim 3:0 steuerte der Offensivmann nicht nur den verwandelten Elfmeter bei, sondern auch eine Vorlage. „Ich liebe den Druck bei Elfmetern“, sagte er nach der Partie – und stellte sich der Verantwortung, als Kane längst draußen war.

Den Konkurrenzkampf im englischen Kader nimmt er sportlich. „Wenn man für England spielt, steht man immer unter Druck, denn man weiß, dass großartige Spieler auf der Bank sitzen“, erklärte Gordon bei ITV. Wer damit nicht klarkomme, sei auf dem falschen Niveau. Auf der linken Außenbahn wartet mit Marcus Rashford allerdings eine prominente Alternative.

Transfer-Poker: Barça schnappt FC Bayern den Gordon-Deal weg

Abseits des Rasens stand Gordon zuletzt im Zentrum des Transfermarkts. Der FC Barcelona setzte sich im Tauziehen um den Offensivstar gegen den FC Bayern durch und lotste ihn von Newcastle United weg – die Münchner hatten sich zuvor aus dem Poker zurückgezogen.

Spannend bleibt das Personalkarussell trotzdem. Da Barça laut Marca auf einen festen Kauf von Leihspieler Rashford verzichtet, wird der 28-Jährige unter anderem beim FC Bayern gehandelt. Der Fokus der Bayern soll dem Vernehmen nach jedoch auf Ismael Saibari von der PSV Eindhoven liegen. Bei der WM trifft England in der Gruppe L auf Kroatien, Ghana und Panama.

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