BVB – Transfer News beim Fußball heute: Die geplante Rückkehr des einstigen Publikumslieblings Jadon Sancho in die Bundesliga steht plötzlich vor einem entscheidenden Wendepunkt. Während im Umfeld seit Monaten über ein drittes Kapitel des Offensivkünstlers spekuliert wird, wachsen in der Chefetage des BVB die Zweifel am Transfer. Eine überraschende Systemfrage sowie interne Irritationen drohen den vermeintlichen Sancho-Deal im Sommers nun endgültig zum Platzen zu bringen.
BVB News heute: Taktische Kehrtwende – kein Platz für Sancho?
Lange Zeit galt das Comeback des 26-jährigen Engländers Jadon Sancho als reine Formsache, doch die sportliche Neuausrichtung durchkreuzt diese Pläne nun drastisch. Wie der Kicker berichtet, rückt eine Verpflichtung des Flügelstürmers in immer weitere Ferne. Nach Informationen von Sky plant Trainer Niko Kovac nicht, seine taktische Formation für die kommende Spielzeit grundlegend zu verändern. In diesem System ohne klassische Außenbahnspieler wäre für den Rechtsfuß schlicht kein Platz im Kader vorhanden.
Stattdessen fahnden die Kaderplaner nach einem spielstarken Akteur für das offensive Mittelfeld, der im Bedarfsfall flexibel auf den Flügel ausweichen kann. Zwar bekleidete der Engländer während seiner ersten Zeit bei den Schwarz-Gelben in 18 Partien die Position auf der Zehn, doch der Großteil seiner Einsätze fand auf den Außenbahnen statt. Die Vereinsführung blickt daher zunehmend skeptisch auf das sportliche Profil, was die Wahrscheinlichkeit eines Sommertransfers drastisch minimiert.
BVB-Führung von Sancho-Meldungen offenbar überrascht
Für erhebliche Irritationen im Hintergrund sorgt zudem die Berichterstattung über den vermeintlich enormen Wechselwunsch des Spielers. Laut Sport Bild zeigte sich Sport-Geschäftsführer Lars Ricken intern äußerst überrascht von den Meldungen, da ein solcher Transferwunsch den Verein auf direktem Wege nie erreicht habe. Neben dieser unklaren Kommunikation bereitet den Dortmundern vor allem das rechtliche Vertragswerk von Manchester United großes Kopfzerbrechen.
Obwohl das Arbeitspapier des Angreifers in diesem Sommer ausläuft, besäßen die Red Devils laut Medienberichten die Option, den Kontrakt mittels einer Klausel kurzfristig zu verlängern. In diesem Fall würde der Offensivspieler nicht wie erhofft ablösefrei auf den Markt kommen, sondern es stünde eine teure Ablösesumme im Raum. Angesichts seiner überschaubaren Ausbeute bei seiner aktuellen Leihstation Aston Villa – trotz des Einzugs ins Finale der Europa League gegen den SC Freiburg – schwindet das Vertrauen in seine einstige Galaform.
Bundesliga-Konkurrenz lauert im Hintergrund bei zähem Gehaltspoker
Trotz der gewachsenen Skepsis ist die Personalie im Ruhrgebiet noch nicht vollends vom Tisch. Dem Vernehmen von Sky nach könnten die Westfalen bewusst auf Zeit spielen, um den Poker bis in den Spätsommer zu ziehen und die üppigen Gehaltsforderungen des 23-fachen ehemaligen Nationalspielers drastisch zu drücken. Sollte der Deal im Ruhrpott jedoch endgültig scheitern, stünden namhafte Abnehmer aus dem In- und Ausland bereits in den Startlöchern.
Nach englischen Medienberichten schielt unter anderem RB Leipzig auf eine Verpflichtung des ablösefreien Profis, um die eigene Offensive hochkarätig zu verstärken. Auch im Ausland schläft die Konkurrenz nicht. Die türkischen Spitzenklubs Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas beobachten die Situation in England ganz genau. Laut Bild wurden in Istanbul sogar schon erste Sondierungsgespräche über ein mögliches Engagement in der Süper Lig geführt.
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