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WM 2026: Bosnien-Kader mit Schalke-Star Dzeko und Co.

Bosnien-Fans-1

WM heute: Genau einen Monat vor dem WM-Eröffnungsspiel hat Bosnien-Herzegowina als erstes der 48 Teilnehmer-Länder seinen 26-Mann-Kader für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Nationaltrainer Sergej Barbarez setzt erwartungsgemäß auf Kapitän Edin Dzeko – und nominiert insgesamt sechs Profis aus der 1. und 2. Bundesliga.

WM-Kader Bosnien: Dzeko als Anführer von Schalke 04

Trainer Sergej Barbarez hat seinen 26-Mann-Kader bereits einen Monat vor Turnierstart präsentiert – ein bemerkenswertes Tempo, das die übrigen Nationaltrainer noch nicht erreicht haben. Im Mittelpunkt steht dabei Kapitän Edin Dzeko, der mit 40 Jahren weiterhin der Anführer der Bosnier ist. Der Stürmer war erst kürzlich mit Schalke 04 sensationell zurück in die Bundesliga aufgestiegen und gehört trotz seines Alters zur Stammelf der Bosnier.

Dzekos Karriere im Nationaldress ist eindrucksvoll. Der Routinier steht bei aktuell 148 Länderspielen und 73 Toren für sein Land – Werte, die ihn unangefochten zum Rekordtorschützen und Rekord-Nationalspieler des Balkanstaates machen. Beim ersten WM-Auftritt der Nation 2014 in Brasilien war es Dzeko, der mit seinem Treffer das einzige WM-Tor zum 3:1 gegen den Iran erzielte. Eine Wiederholung dieser historischen Tat ist nun beim zweiten WM-Anlauf des Balkanstaates fest geplant.

Sechs Deutschland-Legionäre im 26-Mann-Aufgebot

Neben Dzeko nominierte Barbarez fünf weitere Akteure aus der deutschen Bundesliga und 2. Bundesliga. Aus der Bundesliga sind Torhüter Nikola Vasilj (FC St. Pauli), Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart) und Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach) Teil des Aufgebots. Aus dem Unterhaus erhielten Dzekos Schalker Klubkollege Nikola Katic sowie Dzenis Burnic vom Karlsruher SC das WM-Ticket.

Besonders erfreulich für Tabakovic und Demirovic: Beide erleben ihre erste WM-Teilnahme. Tabakovic, der erst vor wenigen Tagen mit dem späten Siegtor gegen Borussia Dortmund den Klassenerhalt von Gladbach gesichert hatte, geht als Co-Held der bosnischen WM-Qualifikation in das Turnier. Im Playoff gegen Italien hatte der gebürtige Grenchner zwei Tore zum sensationellen Erfolg beigesteuert.

Bundesliga-Vergangenheit prägt das Aufgebot

Auch jenseits der sechs aktiven Bundesliga-Profis ist die deutsche Note im bosnischen Kader stark. Mit Sead Kolasinac (Atalanta Bergamo) ist ein früherer Schalker mit insgesamt 64 Länderspielen dabei. Weiterhin sammelten Dennis Hadzikadunic (ehemals HSV, jetzt Sampdoria), Armin Gigovic (ehemals Holstein Kiel, jetzt Young Boys) und Ivan Sunjic (ehemals Hertha BSC) Erfahrungen in Deutschland.

Eine der bemerkenswertesten Personalien ist Kerim Alajbegovic. Der 18-jährige Offensivspieler hatte sich im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen zu RB Salzburg verändert und mit elf Scorerpunkten überzeugt – Leverkusen aktivierte daraufhin die Rückkaufoption, der gebürtige Kölner kehrt nach dem Turnier an den Rhein zurück. Wie t-online ergänzt, treffen die Bosnier in WM-Gruppe B am 12. Juni zunächst auf Co-Gastgeber Kanada, danach folgen die Spiele gegen die Schweiz (18. Juni) und Katar (24. Juni). Das Schweiz-Duell könnte dabei zur Schlüsselpartie um den Gruppensieg werden. Für Trainer Barbarez und sein Team gilt es nun, die letzten Wochen ohne Verletzungen zu überstehen – und am 23. Mai zum offiziellen WM-Zusammenzug in Sarajevo zu starten.

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Gruppe A:

Mexiko – Südafrika
Südkorea – Tschechien
Tschechien – Südafrika
Mexiko – Südkorea
Südafrika – Südkorea
Tschechien – Mexiko

Gruppe B:

Kanada – Bosnien & Herzegowina
Katar – Schweiz
Schweiz – Bosnien
Kanada – Katar
Bosnien – Katar
Schweiz – Kanada

Gruppe C:

Brasilien – Marokko
Haiti – Schottland
Schottland – Marokko
Brasilien – Haiti
Marokko – Haiti
Schottland – Brasilien

Gruppe D:

USA – Paraguay
Australien – Türkei
USA – Australien
Türkei – Paraguay
Paraguay – Australien
Türkei – USA

Gruppe E:

Deutschland – Curaçao
Elfenbeinküste – Ecuador
Deutschland – Elfenbeinküste
Ecuador – Curacao
Ecuador – Deutschland
Curacao – Elfenbeinküste

Gruppe F:

Niederlande – Japan
Schweden – Tunesien
Niederlande – Schweden
Tunesien – Japan
Japan – Schweden
Tunesien – Niederlande

Gruppe G:

Belgien – Ägypten
IR Iran – Neuseeland
Belgien – Iran
Neuseeland – Ägypten
Neuseeland – Belgien
Ägypten – Iran

Gruppe H:

Saudi-Arabien – Uruguay
Spanien – Kap Verde
Spanien – Saudi-Arabien
Uruguay – Kap Verde
Kap Verde – Saudi-Arabien
Uruguay – Spanien

Gruppe I:

Frankreich – Senegal
Irak – Norwegen
Frankreich – Irak
Norwegen – Senegal
Norwegen – Frankreich
Senegal – Irak

Gruppe J:

Argentinien – Algerien
Österreich – Jordanien
Argentinien – Österreich
Jordanien – Algerien
Algerien – Österreich
Jordanien – Argentinien

Gruppe K:

Usbekistan – Kolumbien
Portugal – Kongo
Portugal – Usbekistan
Kolumbien – Kongo
Kongo – Usbekistan
Kolumbien – Portugal

Gruppe L:

Ghana – Panama
England – Kroatien
England – Ghana
Panama – Kroatien
Kroatien – Ghana
Panama – England