Fußball heute: Der 1. FSV Mainz 05 hat seinen Klassenerhalt eingetütet – und kann sich gleichzeitig auf einen warmen Geldregen freuen. Nicht nur das eigene Saisonziel ist gesichert, sondern auch der praktisch fix gerettete 1. FC Köln muss die vereinbarte Kaufverpflichtung für Tom Krauß einlösen. Damit füllt sich die Mainzer Klubkasse gleich an mehreren Stellen.
Mainz 05: Köln-Deal wird zur Millionen-Rechnung
Der Hintergrund der Personalie liegt im Sommer 2025. Wie kicker dokumentiert, hatte Mainz Mittelfeldspieler Tom Krauß für eine Leihgebühr von 500.000 Euro nach Köln abgegeben – inklusive einer an Bedingungen geknüpften Kaufverpflichtung. Diese Bedingungen waren ein bestimmter Einsatzschnitt sowie der Klassenerhalt der Geißböcke. Der erstgenannte Punkt war bereits im Frühjahr abgehakt – mit nun 25 Pflichtspielen für die Domstädter hat Krauß die ursprünglich vereinbarten 15 Saisoneinsätze deutlich überschritten.
Mit dem inzwischen praktisch eingetüteten Klassenerhalt der Kölner – sechs Punkte Vorsprung und 17 Tore besseres Torverhältnis vor dem Relegationsplatz – wird die Kaufverpflichtung jetzt automatisch ausgelöst. Wie die Bild berichtet, muss Köln in der Folge 3,2 Millionen Euro Ablöse an die Mainzer überweisen. Eine besondere Eigenschaft dieser Konstellation: Da der Vertragsrahmen bereits vor Saisonbeginn eindeutig festgezurrt war, sind keine Verhandlungen mehr nötig – Mainz schreibt eine Rechnung, der FC zahlt.
Krauß-Deal: Vom Wackelkandidaten zum Kölner Stammspieler
Ironischerweise war Krauß‘ Karriere bei den Mainzern selbst nie eine echte Erfolgsgeschichte. Wie 90min ergänzt, kam der inzwischen 24-Jährige 2023 für rund fünf Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig an den Bruchweg, schaffte es aber unter Trainer Bo Henriksen nie in die Stammelf. Es folgten zwei jeweils sechsmonatige Leihen nach Luton Town und Bochum – beide endeten mit Abstiegen.
In Köln hat sich der defensive Mittelfeldspieler schließlich befreit. Wie der kicker in einem Profil-Stück hervorhebt, lieferte Krauß insbesondere in den letzten Bundesliga-Wochen Top-Leistungen ab. Beim 2:1 gegen seinen Stammverein Mainz war er sogar noch der Strippenzieher, der die Kölner Negativserie von acht Spielen ohne Sieg gegen die Rheinhessen beendete. Auch im Geissblog-Interview Anfang März hatte der Sechser betont, er wolle „mit aller Macht“ in Köln bleiben – nun bekommt er diese Möglichkeit.
Doppel-Geldregen: Auch Nordin-Wechsel beschert Mainz Millionen
Doch die Kaufpflicht-Konstellation um Krauß ist nicht der einzige Geldfluss, der demnächst nach Mainz strömt. Wie der Sportschau-Bericht aus dem Februar belegt, hatte Mainz seinen französischen Stürmer Arnaud Nordin im Wintertransferfenster nach Stade Rennes verliehen – ebenfalls mit einem ähnlichen Modell aus Leihgebühr und Kaufpflicht.
Nach Informationen der Bild wird zur Leihgebühr von einer Million Euro nun eine zusätzliche Ablöse von 2,2 Millionen Euro fällig, da Nordin in Frankreich die Vertragsbedingungen erfüllt hat. Insgesamt strömen damit aus Köln und Rennes über fünf Millionen Euro frische Mittel in die Mainzer Klubkasse – ein willkommener finanzieller Rückenwind für die kommende Bundesliga-Saison. Sportlich ist die Doppel-Rettung beider Klubs perfekt, finanziell macht Mainz sogar das beste Geschäft mit Spielern, die sportlich woanders aufblühten. Heidel & Co. dürften zufrieden zurückblicken – und die Rechnungen wohl bereits ausgedruckt haben.
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