Fußball heute: Werder Bremen scheint im Sommer einen echten Schnäppchen-Transfer aus Frankreich landen zu wollen. Die Hanseaten verhandeln aktuell intensiv mit dem 19-jährigen Stürmer Kenny Quetant von Le Havre AC. Sportchef Clemens Fritz reagiert damit auf eine zentrale Schwäche im Werder-Spiel – die alarmierende Harmlosigkeit der eigenen Offensive.
Werder Bremen: Quetant als Schnäppchen-Lösung
Wie Sky exklusiv vermeldet, sind die Gespräche zwischen den Bremern und der Spielerseite bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Quetant gilt als grundsätzlich offen für einen Wechsel an die Weser, sein Vertrag bei Le Havre läuft Ende Juni aus – ein klassischer Bosman-Fall also, ohne Belastung für die ohnehin chronisch klamme Bremer Klubkasse.
Die Notwendigkeit für offensive Verstärkung ist nach der jüngsten 1:3-Pleite gegen Augsburg offensichtlich geworden. Ausgerechnet ein zentraler Mittelfeldspieler – Jens Stage – ist der mit Abstand beste Werder-Torschütze, was viel über das Offensiv-Defizit aussagt. Wie sport.de ergänzt, floppte Leihspieler Victor Boniface, Keke Topp riss sich nach sportlich enttäuschenden Auftritten das Kreuzband, und auch Jovan Milosevic zeigte sein Talent nur in Ansätzen.
Konkurrenz aus Freiburg – aber Werder offenbar im Vorteil
Doch die Bremer sind nicht die einzigen Bewerber. Wie transfermarkt.de berichtet, soll auch der SC Freiburg um den 1,89-Meter-Mann gebuhlt haben – die französische Tageszeitung „Le Parisien“ hatte die Breisgauer sogar zwischenzeitlich als Favoriten gehandelt. Auch der LOSC Lille gilt als Interessent, ebenso versucht der Stammverein Le Havre den Spieler bislang ohne Erfolg von einer Verlängerung zu überzeugen.
Die Sky-Information setzt nun ein klares Signal pro Werder. Wie auch Get French Football News bestätigt, sollen die Verhandlungen zwischen Bremen und Quetants Beratern bereits ein „fortgeschrittenes Stadium“ erreicht haben. Sportdirektor Mathieu Bodmer bestätigte die schwierige Lage in Le Havre lakonisch: „Das ist keine einfache Angelegenheit.“ Quetant wurde aufgrund seiner Verlängerungsverweigerung seit Ende März nicht mehr für den Spieltagskader nominiert.
Marktwert verzehnfacht – Quetant trotz Bank ein heißes Eisen
Sportlich bringt der Pariser ein interessantes Profil mit. In zehn Pflichtspielen für die Profis von Le Havre erzielte er einen Treffer, sein erster Ligue-1-Treffer gelang in seinem zweiten Spiel überhaupt – beim Startelfdebüt gegen Angers SCO. Wie kicker in seinem Spielerprofil dokumentiert, hat sich der Marktwert des 1,89-Meter-Mittelstürmers innerhalb weniger Monate von 150.000 Euro auf zwei Millionen Euro fast verdreizehnfacht.
Pikant: Le Havre kämpft als Tabellen-14. der Ligue 1 selbst noch um den Klassenerhalt – und verzichtet im Endspurt dennoch auf seinen Hoffnungsträger. Für Werder wäre die Verpflichtung sportlich wie wirtschaftlich ein Coup. Mit dem rechnerisch noch nicht perfekten, aber faktisch nahezu sicheren Klassenerhalt im Rücken kann Sportchef Fritz die Verhandlungen jetzt mit klarem Kopf führen. Sollte der Deal gelingen, hätte Werder ein langfristiges Sturmpuzzle-Teil zum Sparpreis – und das in einer Saison, in der die Hanseaten genau dieses Profil schmerzlich vermisst haben.
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