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DFB-Sommermärchen 3.0? Deutschland bringt sich für Heim-WM in Stellung

Deutschland-Fans-Zuschauer-min Deutschland - Bosnien

WM heute: 36 Jahre nach dem legendären „Sommermärchen“ prüft der Deutsche Fußball-Bund den dritten Anlauf auf eine Heim-Weltmeisterschaft. Als Kandidaten stehen derzeit die Turniere 2038 und 2042 im Raum. Die Männer-WMs bis einschließlich 2034 sind bereits vergeben, ein FIFA-Bewerbungsverfahren gibt es aktuell nicht – der DFB geht aber jetzt in die Vorarbeit.

DFB-Statement: „Zukünftige Optionen werden geprüft“

Wie Sky berichtet, hat der Verband am Freitag offiziell bestätigt, dass das Thema intern läuft. Man befasse sich „insofern mit einer WM-Bewerbung, als dass zukünftige Optionen geprüft und besprochen werden“, teilte der DFB mit. Ausgangspunkt der Dynamik ist ein Bericht des Portals Absolut Fußball, wonach konkrete Szenarien bereits ausgearbeitet werden.

Laut dpa verwies der Verband gleichzeitig darauf, dass es „aktuell kein konkretes Bewerberverfahren seitens der FIFA“ gebe. Der sportliche Fokus des DFB liegt dem dpa-Bericht zufolge zudem weiterhin auf der Frauen-EM 2029, für die der UEFA-Zuschlag bereits eingegangen ist. Erst danach werde die Männer-WM-Bewerbung in die Umsetzungsphase rücken.

Infrastruktur als deutsches Trumpfass

Sportlich-organisatorisch treibt das Thema vor allem DFB-Präsident Bernd Neuendorf voran. Der 64-Jährige hatte schon im November 2025 vor dem Bundestag in Frankfurt klargemacht, wo Deutschland Vorteile hat: „Klar ist, dass es nur wenige Verbände in der Welt gibt, die die Infrastruktur haben, um ein solches Turnier mit 48 Mannschaften und den damit einhergehenden Anforderungen zu stemmen. Wir können selbstbewusst sagen, dass wir eine ausgezeichnete Infrastruktur besitzen.“

Ein Argument mit Gewicht: Seit der WM 2026 umfasst das Turnier erstmals 48 WM-Teams und 104 WM-Spiele. Die Anforderungen an Stadien, Trainingsplätze, Logistik und Hotelkapazitäten sind dadurch deutlich gewachsen. Deutschland kann hier auf die bundesweite Bundesliga-Infrastruktur mit zehn bis zwölf einsatzbereiten Top-Stadien sowie auf das frisch nachgewiesene Organisations-Know-how der EM 2024 verweisen.

2042 – der nach FIFA-Regeln frühestmögliche Termin

Warum genau die Turniere 2038 und 2042 im Fokus stehen, ergibt sich aus den FIFA-Vergaberichtlinien und dem aktuellen Terminplan. Die drei kommenden WM-Turniere sind bereits zugeteilt: 2026 an die USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli), 2030 – zum 100. Jubiläum der WM – an die Hauptgastgeber Marokko, Portugal und Spanien mit Jubiläumsspielen in Uruguay, Argentinien und Paraguay sowie 2034 an Saudi-Arabien.

Ein Heimturnier wäre für die DFB-Auswahl besonders reizvoll. Deutschland ist viermaliger Weltmeister (1954, 1974, 1990, 2014) und hat bereits 21 WM-Teilnahmen auf dem Konto. Die Sommermärchen-Nostalgie spielt 2026 zusätzlich eine Rolle: Das Turnier von 2006, das damals noch mit 32 Teams ausgetragen wurde (Italien gewann den Titel, die DFB-Elf wurde Dritter), feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum – inklusive zahlreicher neuer Bücher und TV-Dokumentationen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zur Thematik bereits im Sommer 2024 eine klare Tendenz formuliert: Ein Heimturnier sei „schön für alle“ – besonders aus Trainersicht. Zunächst dürfte Nagelsmann aber auf die anstehenden Spiele in der WM Gruppe E fokussieren. Dort kommt es zu den Duellen gegen Curacao, gegen die Elfenbeinküste und gegen Ecuador.

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