WM heute: Bittere Diagnose für Österreich: Stefan Posch hat sich beim 3:1-Auftaktsieg gegen Jordanien den Kiefer gebrochen. Die WM 2026 ist für den Rechtsverteidiger damit aber noch nicht gelaufen – ein Einsatz gegen Argentinien ist sogar möglich. Für Trainer Ralf Rangnick stellt sich nun trotzdem eine knifflige Personalfrage.
WM-News: Posch erleidet Kieferbruch – keine OP nötig
Wie der österreichische Verband am Donnerstag mitteilte, wurde der Bruch per Computertomografie bestätigt. Die gute Nachricht: Nach aktuellem Stand ist keine Operation erforderlich. Stattdessen wird für den Steirer eine Spezialschiene angefertigt, die den Heilungsverlauf unterstützen soll.
Zugezogen hatte sich Posch die Verletzung bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler Odeh Al-Fakhouri. „Der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst“, hatte Teamchef Ralf Rangnick bereits unmittelbar nach der Partie geahnt. Ob der Abwehrmann im kommenden Spiel auflaufen kann, ließ der Verband zunächst offen.
Österreich: Einsatz gegen Argentinien noch offen
Spannend wird die Personalie vor allem mit Blick auf das Kracher-Duell mit Titelverteidiger Argentinien am Montag in Dallas (19 Uhr). Sollte Posch ausfallen, böte sich ausgerechnet Bayern-Profi Konrad Laimer als Ersatz an, der die rechte Abwehrseite bei den Münchnern regelmäßig bekleidet. Auch Patrick Wimmer oder der rechtsfüßige Phillipp Mwene kämen infrage.
Sportdirektor Peter Schöttel ließ derweil keinen Zweifel an der Bedeutung des 29-Jährigen. „Sein Ausfall würde uns treffen“, betonte der 59-Jährige bei Sky. Posch, der zuletzt leihweise für Mainz 05 spielte und womöglich fest verpflichtet werden soll, gilt im ÖFB-Team als unbestrittener Stammspieler auf der rechten Seite.
Österreich: Co-Trainer Oesen schwärmt von Posch
Wie groß das Standing des 53-fachen Nationalspielers ist, verdeutlichte Assistenzcoach Stefan Oesen mit einer bemerkenswerten Aussage. „Allein der Umstand, dass wir einen der besten Rechtsverteidiger der Welt in der Mannschaft haben und Posch trotzdem Rechtsverteidiger spielt, sagt eigentlich alles über seine Stärke“, erklärte Oesen mit Verweis auf Laimer.
Gegen Jordanien habe Posch ohnehin „überragend“ gespielt, lobte der Rangnick-Assistent weiter: „Sobald er im Duell ist, ist er einer der stabilsten Verteidiger, die wir haben.“ Nach einem freien Donnerstag bittet Rangnick am Freitag wieder zum Training, ehe es am Wochenende nach Dallas geht. Ob Posch dann mit Spezialschiene aufläuft, bleibt die große Frage.
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