DFB-News zur WM heute: Deutschland scheidet gegen Paraguay aus der WM 2026 aus! Im neuen Sechzehntelfinale kam das DFB-Team weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung über ein 1:1 hinaus und scheiterte im Anschluss im Elfmeterschießen. Damit hat das deutsche Team seit der WM 2014 weiterhin kein Achtelfinale mehr erreicht. Entsprechend hart ging WM-Experte, Ex-DFB-Spieler und Weltmeister von 2014, Mats Hummels, nach dem frühzeitigen WM-Aus mit dem DFB ins Gericht. Es müsse sich eingiges ändern!
WM 2026: Hummels – WM-Aus „schreit nach Konsequenzen“
Nach dem Spiel gegen Paraguay fand Mats Hummels bei MagentaTV schnell klare Worte zum WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft:
„Ich bin völlig fertig noch. Ich hab selten so mitgefiert wie heute. Deshalb hoffe ich, dass dies jetzt die richtigen Worte werden. Ich glaube, wir haben es in ganz wenigen Phasen des Spiels nur geschafft, Paraguay zu dominieren und Torgefahr zu entwickeln. Es ist leider die Konsequenz aus dem, was sich die letzten Jahre schon abgespielt hat bei den großen Turnieren, aber auch dazwischen. Es ist wirklich sehr schade, was wir – teilweise auch mit mir – in den letzten Jahren in den Sand gesetzt haben. Es ist nah an peinlich und es tut einfach weh. Es tut einfach weh, dass Deutschland im Fußball aktuell keine Rolle spielt.“
Viel spannender waren aber die anschließenden Worte von Mats Hummels zum aktuellen Stand beim DFB. Ihm zufolge war die diesjährige Leistung bei der WM viel zu wenig und es müsse personelle Konsequenzen geben – auf allen Ebenen.
DFB-Spieler vor dem Aus? Hummels fordert Rücktritte nach dem WM-Aus
Generell empfindet Hummels die Leistungen der detuschen Nationalmannschaft seit dem WM-Titel 2014 als ungenügend an, worüber Erfolge wie das EM-Viertelfinale 2024 nur hinwegtäuschen würden. Zudem forderte der Ex-BVB-Star auch personelle Konsequenzen auf Spielerseite, wobei er expliziet die ätere Garde über 30 ansprach:
„Auf Seite der Verantwortlichen schreit das nach Konsequenzen, das kann ich nicht anders sagen. Wir hatten die Heim-EM, die Heim-Nations-League und jetzt diese WM. Die Heim-EM wurde mir schon zu gut geredet. Deswegen muss das jetzt ein Thema sein, sowohl vom Bundestrainer selbst als auch vom Verband. Gespräche darüber muss es geben. Dafür ist Fußball zu sehr Leistungssport. Auf Spielerseite kann ich mir vorstellen, dass einige zurücktreten werden. Da muss man vielleicht auch an Spieler ran, die Anfang 30 sind und mehrere Chancen hatten, für Deutschland bei Turnieren gute Ergebnisse zu erzielen. Weil: Das ist für mich kein Zufall. Es ist kein Zufall, dass wir seit der EM 2016 kein starkes Turnier mehr hatten, das ist jetzt ein Jahrzehnt. Es fängt mit den Spielern an. Da erwarte ich auch von einigen, dass sie selbst sagen, ich mache nicht mehr weiter – und auch, dass der aktuelle oder der neue Bundestrainer ein paar harte Entscheidungen trifft.“
Namentlich erwähnte Hummels zwar keinen Spieler, aufgrund seiner gezogenen Altersgrenzen dürften sich aber Kapitän Joshua Kimmich (31), Keeper Oliver Baumann (35), Verteidiger Antonio Rüdiger (33), Leon Goretzka (31), Jonathan Tah (30) und Leroy Sané (30) angesprochen fühlen. Die nächsten Tage, Woche und Monate werden zeigen, welche Konsequenzen der DFB ziehen wird.
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