WM heute: Eine Spitze von höchster Stelle: Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich einen scherzhaften Seitenhieb auf Superstar Neymar erlaubt. Der verletzte Offensivspieler kommt bei der WM 2026 noch immer nicht zum Einsatz – und das nimmt der Staatschef mit Humor. Was sagte Lula über den Hoffnungsträger der Selecao?
WM 2026: Lula spottet über Neymar – „Im Homeoffice“
Bei einer Veranstaltung in einem Krankenhaus in Belo Horizonte ließ es sich der Präsident nicht nehmen, über den angeschlagenen Star zu witzeln. „Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten“, scherzte Lula.
Als ein Junge den Namen des Angreifers erwähnte, legte der Staatschef sogar noch nach. „Neymar? Er spielt ja nicht einmal!“, befand Lula mit einem Augenzwinkern. Schon zuvor hatte er angedeutet, augenzwinkernd den argentinischen Superstar Lionel Messi „rekrutieren“ zu wollen.
Neymar bei der WM: Auch gegen Haiti nicht dabei
Hinter dem Spott steckt eine handfeste Personalsorge. Wegen einer Wadenverletzung verpasst Neymar auch das Spiel gegen Haiti am Samstag (2.30 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Philadelphia. Schon beim enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Marokko hatte der 34-Jährige gefehlt und die Partie nur von der Bank verfolgt.
Immerhin gibt es zarte Fortschritte. Am Mittwoch absolvierte der Rekordtorschütze der Selecao (79 Treffer) zumindest das Aufwärmprogramm gemeinsam mit der Mannschaft, ehe er sich erneut etwas abseits vorbereitete. Die Fans fiebern dem Comeback entgegen – doch hinter seiner Leistungsfähigkeit steht ein großes Fragezeichen, schließlich bestritt Neymar seit dem 18. Oktober 2023 kein Länderspiel mehr.
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