WM heute: Klare Ansage von Joshua Kimmich: Der DFB-Kapitän hat nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao gegen Kritik an der Mannschaft gekontert – und zugleich vor den kommenden Aufgaben gewarnt. Vom Shootingstar der Elfenbeinküste über Felix Nmecha bis hin zu Leroy Sané: Kimmich bezog zu vielen Themen Stellung. Was treibt den Anführer vor den nächsten Prüfsteinen um?
WM 2026: Kimmich ordnet den DFB-Auftaktsieg ein
Mit dem Erfolg zum Start zeigte sich der Kapitän zufrieden – ohne abzuheben. „Es war ein überzeugender Sieg“, befand Kimmich. Bis auf eine fünfminütige Schwächephase habe die DFB-Elf wenig zugelassen, und gegen einen unterlegenen Gegner derart deutlich zu gewinnen, sei keineswegs selbstverständlich.
Der Kontroverse um Joachim Löws Kritik begegnete er gelassen. Man habe das erste Spiel gegen einen Gegner ohne Weltklasseniveau bestritten, betonte Kimmich. An der Stabilität müsse man arbeiten, weniger zulassen – doch erst nach den nächsten beiden Gruppenspielen könnten alle bewerten, wo das Team wirklich stehe.
Kimmich warnt vor Elfenbeinküste-Juwel Diomande
Mit Respekt blickt der Mittelfeldchef auf die kommenden Gegner. Yan Diomande von der Elfenbeinküste habe „eine brutale Entwicklung genommen“, lobte Kimmich. Vor einem Jahr habe den Ivorer kaum jemand gekannt, inzwischen falle er mit spektakulären Leistungen und einem außergewöhnlichen Start-Stopp-Dribbling auf – ein bisschen wie einst Kingsley Coman bei Bayern.
Die beiden Kontrahenten seien dabei unterschiedlich gelagert. Ecuador verteidige sehr gut, während die Elfenbeinküste spektakuläre Offensivspieler habe und im Umschalten stark sei. Entscheidend werde die Arbeit gegen den Ball: Wer große Räume unkonzentriert verteidige, gerate im Wettrennen schnell in Schwierigkeiten.
Kimmich verteidigt Sané und schwärmt von Nmecha und Brown
Auffällig deutlich stellte sich Kimmich hinter Leroy Sané. Die Kritik an ihm verstehe er „wirklich nicht“, der Flügelspieler sei extrem engagiert gewesen und habe ihn im Umschaltverhalten nie alleingelassen. Dass kein Tor gelang, dürfe nicht der alleinige Maßstab sein.
Lob gab es auch für die jungen Wilden. Felix Nmecha sei einer der talentiertesten Spieler im Kader, „technisch für seine Größe überragend“, sein Treffer außergewöhnlich. Und Nathaniel Brown? Der habe sich bei ihm zwar noch nicht über den FC Bayern erkundigt, aber „einen super Start ins Turnier gehabt mit Tor und Vorlage“ – was Kimmich einst gegen Mexiko selbst nicht gelang.
DFB-Star Kimmich: Der Hunger macht den Unterschied
Große Stücke hält der Kapitän auf den eingeschlagenen Weg unter Julian Nagelsmann. Der Bundestrainer kommuniziere klar, spreche Dinge offen an und scheue sich nicht, Spieler zu kritisieren – „das ist wichtig, wenn man sich weiterentwickeln möchte“. Genau deshalb folgten ihm die Spieler.
Den größten Unterschied zu früheren Turnieren sieht Kimmich aber in der Mentalität. 2018 habe man trotz vieler Weltmeister die richtige Mischung vermisst – diesmal hätten außer Manuel Neuer alle noch nichts mit der Nationalmannschaft gewonnen. „Wir haben den Hunger drin“, betonte der Kapitän. Genau dieser Hunger könnte bei der WM zum Trumpf werden.
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WM 2026: Unsere Tipps & Quoten
Frankreich - Senegal
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17.06.2026, 03:00 Uhr - Arrowhead StadiumÖsterreich - Jordanien
17.06.2026, 06:00 Uhr - Levi’s StadiumPortugal - DR Kongo
17.06.2026, 19:00 Uhr - NRG StadiumEngland - Kroatien
17.06.2026, 22:00 Uhr - AT&T StadiumGhana - Panama
18.06.2026, 01:00 Uhr - BMO FieldUsbekistan - Kolumbien
18.06.2026, 04:00 Uhr - Banorte Stadium