Fußball heute: Das DFB-Team ist vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste gewarnt. Beim 2:1-Testspielsieg gegen Frankreich spielte sich Guéla Doué in den Fokus – und das ausgerechnet gegen das Land, in dem er geboren wurde. Der Rechtsverteidiger von Racing Straßburg erzielte den Ausgleich und bereitete später auch den Siegtreffer vor. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann ist der Auftritt eine klare Warnung: Die Elfenbeinküste kommt nicht als klassischer Außenseiter zur WM-Partie gegen Deutschland.
WM 2026 News: Guéla Doué schockt Frankreich
Wie SPORT1 berichtet, wurde Guéla Doué beim Achtungserfolg der Elfenbeinküste gegen Frankreich zum entscheidenden Mann. In der 53. Minute traf der 23-Jährige zum 1:1-Ausgleich, später bereitete er auch den Treffer zum 2:1-Endstand vor. Damit wurde der Verteidiger zum Matchwinner gegen einen der großen WM-Favoriten.
Auch für das DFB-Team dürfte dieser Auftritt interessant gewesen sein. Deutschland trifft am zweiten Gruppenspieltag auf die Elfenbeinküste. Nach dem Sieg gegen Frankreich ist klar: Die Mannschaft von Trainer Emerse Faé kann auch gegen große Nationen gefährlich werden.
Vor allem in der zweiten Halbzeit nahm die Elfenbeinküste den Franzosen laut SPORT1 zunehmend den Rhythmus. Genau diese Intensität könnte auch für Deutschland unangenehm werden. Das DFB-Team muss sich deshalb auf einen Gegner einstellen, der mit Tempo, Körperlichkeit und Selbstvertrauen auftreten wird.
DFB-Team trifft auf besondere Doué-Geschichte
Die Geschichte rund um Guéla Doué ist auch deshalb spannend, weil sie eng mit seinem jüngeren Bruder Desiré verbunden ist. Beide Brüder wurden in Frankreich geboren, beide durchliefen die Nachwuchsabteilung von Stade Rennes und beide kamen dort zu ihrem Profidebüt.
Trotzdem entschieden sie sich auf Nationalmannschaftsebene unterschiedlich. Guéla Doué läuft für die Elfenbeinküste auf, Desiré Doué spielt für Frankreich. Beim Testspiel saß der PSG-Profi 90 Minuten auf der Bank und sah, wie sein älterer Bruder Frankreich mit Tor und Vorlage entscheidend wehtat.
Während Desiré früh als großes Offensivtalent galt und zu Paris Saint-Germain wechselte, führte Guélas Weg über Arbeit, Geduld und Konstanz. Bei Racing Straßburg hat er sich inzwischen als feste Größe etabliert. Genau diese Mentalität macht ihn für die Elfenbeinküste wertvoll – und für Deutschland potenziell unangenehm.
Wird die Elfenbeinküste bei der WM zum Stolperstein?
Für Deutschland ist Doué nicht der größte Name im Kader der Elfenbeinküste, aber spätestens nach seinem Auftritt gegen Frankreich ein Spieler, den man ernst nehmen muss. Der Rechtsverteidiger steht für Einsatz, Stabilität und Laufstärke – zeigte gegen Frankreich aber auch, dass er offensiv entscheidende Aktionen liefern kann.
Hinzu kommt: Die Elfenbeinküste verfügt mit weiteren dynamischen Spielern über Qualität im Umschaltspiel. SPORT1 nennt unter anderem Leipzigs Yan Diomande, der in der Offensive für Tempo sorgen kann. Für Nagelsmann wird es deshalb entscheidend sein, seine Mannschaft früh auf die Intensität des Gegners einzustellen.
Klar ist: Der Sieg gegen Frankreich hat die Wahrnehmung der Elfenbeinküste verändert. Das DFB-Team ist gewarnt – und Guéla Doué könnte im zweiten Gruppenspiel zu einem der Spieler werden, die Deutschland besonders im Blick behalten muss.
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