WM heute: Wer sind die besten Spieler der bisherigen Weltmeisterschaft? Der Weltverband liefert die Antwort und hat ein Power-Ranking der Top-Akteure veröffentlicht. An der Spitze thront ein alter Bekannter – doch dahinter sorgt die Liste für so manche Überraschung.
WM 2026: Messi führt das Power-Ranking an
Allen Diskussionen über sein Alter zum Trotz: Lionel Messi steht mit 38 Jahren ganz oben. Der Kapitän des amtierenden Weltmeisters Argentinien führt die Wertung mit dem besten Angriffswert (8,13) an. Grundlage des Rankings sind drei Kategorien – Angriff, Kreativität und Abwehr -, in denen jeder Akteur bewertet wird.
Direkt hinter Messi wird es kurios. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Elijah Just aus Neuseeland und dem Ivorer Amad Diallo zwei Namen, die nicht jeder auf dem Zettel hatte. Beide ließen mit ihren Auftritten zahlreiche Weltstars hinter sich – ein Beleg dafür, wie sehr diese WM auch von den vermeintlich kleineren Nationen lebt.
WM 2026: Die aktuelle Top 10 des Power-Rankings
- Lionel Messi (Argentinien)
- Elijah Just (Neuseeland)
- Amad Diallo (Elfenbeinküste)
- Kylian Mbappé (Frankreich)
- Yasin Ayari (Schweden)
- Deniz Undav (Deutschland)
- Harry Kane (England)
- Vinicius Junior (Brasilien)
- Erling Haaland (Norwegen)
- Folarin Balogun (USA)
WM Power Ranking: Mbappé, Kane und Haaland nur dahinter
Die ganz großen Namen müssen sich hintenanstellen. Frankreichs Doppeltorschütze Kylian Mbappé taucht erst auf Rang vier auf, England-Kapitän Harry Kane trotz seiner starken Auftritte nur auf Platz sieben. Norwegens Tormaschine Erling Haaland rangiert gar erst auf Position neun, knapp hinter Brasiliens Vinicius Junior.
Für eine faustdicke Überraschung sorgt ausgerechnet ein deutscher Profi: Deniz Undav schaffte es als bester DFB-Vertreter auf einen starken sechsten Platz. Den höchsten Kreativitätswert des gesamten Rankings verbuchte unterdessen mit 7,98 der Iraner Ramin Rezaeian – noch vor Messi und Co.
WM 2026: Diese Aufsteiger sorgen für Furore
Besonders spannend ist der Blick auf die Kletterer. Den größten Sprung machte der Tscheche Michal Sadilek, der sich um sage und schreibe 55 Plätze verbesserte. Auch Frankreichs Joker Bradley Barcola (plus 23 Ränge), der Kolumbianer Jaminton Campaz (plus 21) und Senegals Ibrahim Mbaye (plus 18) schoben sich kräftig nach oben.
Insgesamt zeigt die Rangliste eine bemerkenswerte Vielfalt: Von Ägypten über Bosnien-Herzegowina bis Usbekistan sind zahlreiche Nationen vertreten, die sonst seltener im Rampenlicht stehen. Die etablierten Stars sind also gewarnt – die Konkurrenz bei diesem Turnier ist so groß und breit wie selten zuvor.
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