Bei Werder Bremen brennt es in der Offensive – und ein Name steht dabei besonders im Fokus: Justin Njinmah. Der pfeilschnelle Flügelstürmer galt als gesetzt, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück. Nun soll ausgerechnet Trainer Daniel Thioune das schlummernde Potenzial endlich wecken. Gelingt der Befreiungsschlag?
Njinmah scheitert an der Chancenverwertung
Die vergangene Spielzeit war für viele Bremer auch individuell eine herbe Enttäuschung. Kaum ein Akteur schöpfte sein volles Können aus, vor allem in der Offensive fehlte es fast durchgehend an Qualität. Sinnbildlich dafür steht Njinmah, der in 33 Einsätzen magere fünf Treffer erzielte.
Dabei tat sich der 25-Jährige immer wieder freie Bahn auf. Mehrfach lief der Tempo-Dribbler allein auf den gegnerischen Keeper zu – doch im entscheidenden Moment versagten ihm zu oft die Nerven. Eine Zweikampf- und Abschlussschwäche, die den Grün-Weißen teuer zu stehen kam.
Werder Bremen News: Thioune schenkt weiter Vertrauen
Trotz der Mängel im Abschluss hielt Coach Thioune stets an seinem Schützling fest. Das gute Verhältnis zwischen beiden gilt intern als Trumpf, der die Wende bringen könnte. „Er bringt vor allem durch sein Tempo eine Menge mit. Für ihn gilt es, noch konsequenter im Abschluss zu werden“, fordert Profi-Chef Peter Niemeyer gegenüber der Bild.
Der endgültige Durchbruch lässt allerdings auf sich warten. Njinmah steht bereits vor seiner vierten Saison an der Weser. In seiner ersten Spielzeit hatte er die Fans mit schönen Toren und Tempoläufen träumen lassen – doch damals wie heute fehlen ihm die Konstanz und die nötige Konsequenz vor dem Kasten.
Werder Bremen: Millionen-Angebot ausgeschlagen
Wie sehr die Verantwortlichen an ihren Angreifer glauben, offenbart ein Blick zurück. Im Winter der Saison 2024/25 lag den Norddeutschen trotz Leistungsschwankungen und mehrerer Verletzungen ein lukratives Angebot aus Italien vor – ein Topklub bot eine Ablöse im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Bremer lehnten ab.
Der Grund: die Hoffnung auf die weitere Entwicklung des Youngsters. Auch wenn sich dieser Traum bislang nicht erfüllte, halten die Grün-Weißen an ihrer Linie fest. Ein Abschied ist kein Thema, zumal Njinmahs Vertrag noch bis mindestens 2028 datiert ist. „Wir denken nicht über einen Abschied von Justin nach und planen für die kommende Saison mit ihm“, stellte Niemeyer klar. Findet der Stürmer unter Thioune nun endlich zur ersehnten Konstanz?
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