Bundesliga heute: Kommt jetzt Bewegung in den Transfer-Poker? Der VfB Stuttgart macht offenbar ernst im Werben um Wolfsburgs Sturm-Juwel Dženan Pejčinović und hat sein Angebot deutlich nachgebessert. Der 21-Jährige gilt als absoluter Wunschspieler – doch die Klubs trennt weiter eine entscheidende Frage. Springt der Deal nun endlich an?
VfB Stuttgart: Nachbessern im Poker um Pejčinović
Lange lag das Werben um den DFB-U21-Angreifer auf Eis, weil die finanziellen Vorstellungen weit auseinanderklafften. Nun aber kommt wieder Schwung in die Sache, wie Bild berichtet.
Ein erster Vorstoß der Schwaben, der bei rund 16 Millionen Euro fester Ablöse samt zusätzlicher Bonuszahlungen von zwei Millionen gelegen haben soll, war bei den Niedersachsen abgeblitzt. Laut der Wolfsburger Allgemeinen folgte zu Wochenbeginn ein aufgestocktes Angebot – mündlich sollen die Schwaben eine feste Ablöse knapp über 20 Millionen Euro plus Boni in Aussicht gestellt haben. Schriftlich fixiert sei diese Summe Bild zufolge aber noch nicht.
VfL Wolfsburg pocht auf 25 Millionen
Das Problem: Absteiger Wolfsburg beharrt weiterhin auf seiner Forderung von 25 Millionen Euro – deutlich mehr, als der bei Transfermarkt mit 15 Millionen Euro angesetzte Marktwert des Angreifers vermuten ließe. Die bisherigen Offerten reichen den Niedersachsen also noch nicht.
Sportboss Dieter Hecking gab sich zugeknöpft. „Dzenan hat bei uns einen Vertrag. Wir haben eine klare Meinung, daran ändert sich täglich nichts. Wir müssen und wollen ihn nicht verkaufen. Trotzdem wissen wir nicht, was morgen ist“, wird er von der WAZ zitiert.
VfB Stuttgart: Spieler und Klub angeblich längst einig
Ein Faktor könnte den Deal dennoch beschleunigen: Wie OneFootball unter Berufung auf Bild berichtet, sollen sich Spieler und Verein bereits weitgehend einig sein. Pejčinović wolle unbedingt in der Bundesliga bleiben und zum Champions-League-Teilnehmer wechseln – auch Trainer Sebastian Hoeneß soll vom Angreifer angetan sein.
Sollte der Wunschtransfer scheitern, hat der VfB offenbar bereits einen Plan B in der Schublade. In Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam – vertraglich bis 2028 an die Niederländer gebunden – soll ein weiterer Offensivmann auf dem Zettel stehen. Pikant: Im Rennen um den slowakischen Nationalspieler könnte sich abermals Hoffenheim einschalten, während die Rotterdamer eine Ablöse im Bereich von sieben Millionen Euro aufrufen sollen. Zieht der VfB seinen Wunschtransfer durch, oder kommt am Ende die Ausweichlösung?
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