Fußball heute: Beim VfB Stuttgart bahnt sich ein potenzieller Millionen-Deal an. Wie Sport.de berichtet, hat VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Stuttgart-Trainingsauftakts das Interesse an Wolfsburgs Dzenan Pejcinovic (21) bestätigt. Doch der Weg zum Deal ist steinig: Die Wölfe fordern 25 Millionen Euro Ablöse, ein erstes Stuttgarter Angebot über 18 Millionen Euro wurde bereits abgelehnt. Aktuell liegen die Verhandlungen laut Bild sogar komplett auf Eis. Der 21-Jährige selbst hat einen klaren Wechselwunsch.
Wohlgemuth bestätigt Pejcinovic-Interesse
Wie das Portal Sport.de mit Verweis auf die Sportschau berichtet, hat Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Trainingsauftakts klare Worte gefunden. „Was ich bestätigen kann, ist, dass wir an dem Spieler Interesse gezeigt haben“, so der VfB-Boss.
Damit ist das erste offizielle Statement der Schwaben zu dem Interesse gefallen. Der VfB gibt sich allerdings professionell und respektiert die Vertragssituation des 21-Jährigen beim VfL Wolfsburg. Wohlgemuth: „Ich glaube schon, dass wir da seriös bleiben müssen.“
Klartext zur Wolfsburger Vertragslage
Sportlich hat Wohlgemuth zudem klare Worte zur Vertragssituation gefunden. Wie Sport.de ausführt, betonte der Sportvorstand: „Der Spieler hat einen Arbeitsvertrag beim VfL Wolfsburg. Deswegen glaube ich nicht, dass es an der Zeit ist, darüber zu spekulieren, ob so etwas vonstattengehen kann oder nicht.“
Weiter erklärte Wohlgemuth: „Er macht die Vorbereitung beim VfL, die macht er ordentlich. Mehr ist zum aktuellen Zeitpunkt dazu nicht zu sagen.“ Damit spielt der VfB-Boss den Ball diplomatisch in Richtung Wolfsburg zurück – ohne den Deal komplett zu blockieren.
Pejcinovic mit klarem Wechselwunsch
Aus Spieler-Sicht ist die Ausgangslage allerdings klar. Wie Sport.de mit Verweis auf den kicker berichtet, hat Pejcinovic „sehr deutlich“ bei seinem Arbeitgeber hinterlegt, dass er einen Wechsel zum VfB Stuttgart anstrebe. Damit ist der Wechselwunsch des 21-Jährigen offiziell.
Sportlich hat sich der gebürtige Münchner mit acht Toren in 30 Bundesliga-Spielen für den VfL 2025/26 in den Vordergrund gespielt. Auch wenn er den Wolfsburger Abstieg in die 2. Bundesliga nicht verhindern konnte, bedeutete die Saison für den DFB-Juniorennationalspieler den nächsten Karriere-Schritt.
25-Millionen-Forderung als Deal-Hürde
Wirtschaftlich ist die Ablöse allerdings das große Problem. Wie Sport.de mit Verweis auf den kicker berichtet, verlangt der VfL Wolfsburg rund 25 Millionen Euro für den 21-Jährigen. Grund: Die Niedersachsen würden den DFB-Junior grundsätzlich gerne halten.
Damit hat Geschäftsführer Sport Dieter Hecking aus Wolfsburger Sicht klare Bedingungen gesetzt. Für den VfB Stuttgart ist die 25-Millionen-Marke allerdings ein hartes Preisschild – gerade nach den Stiller-Klausel-Erleichterungen im aktuellen Sommer.
18-Millionen-Angebot abgelehnt – Verhandlungen „auf Eis“
Konkret gab es bereits einen ersten Verhandlungsversuch. Wie Sport.de mit Verweis auf die Bild berichtet, hat Stuttgart mit einem Angebot über 18 Millionen Euro (inklusive Bonuszahlungen) sein Glück versucht. Der VfL Wolfsburg lehnte allerdings ab.
Die Verhandlungen liegen laut Bild-Bericht derzeit „auf Eis“. Damit ist ein schnelles Ende der Personalie unwahrscheinlich – der VfB müsste seine Offerte deutlich aufstocken, um Wolfsburg zum Umdenken zu bewegen.
Ausblick: VfB muss deutlich nachlegen
Klar ist: Der Pejcinovic-Poker wird für den VfB Stuttgart zur Kader-Weiche. Sollte Trainer Sebastian Hoeneß den 21-Jährigen tatsächlich unbedingt haben wollen, muss der Klub finanziell nachlegen. Zwischen 18 und 25 Millionen Euro liegen sieben Millionen Euro Differenz – eine erhebliche Summe.
Aus Wolfsburger Sicht wäre ein Verkauf trotz Abstieg wirtschaftlich lukrativ. Ein Bundesliga-Sturm-Talent mit acht Toren und 21 Jahren ist auf dem Transfermarkt selten. Für Wohlgemuth wird der Poker damit zu einer strategischen Herausforderung – aber der Wechselwunsch des Spielers arbeitet für die Stuttgarter.
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