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Thomas Müller rät Bayern zu Frankfurt-Star Brown – mit einem Aber

Bayern-Fans

Fußball heute: Klingt nach einer waschechten Transfer-Empfehlung: Thomas Müller (36) hat sich klar für einen Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown (22) zum FC Bayern ausgesprochen. Vom Potenzial des Frankfurter Linksverteidigers ist die Bayern-Legende überzeugt – warnt zugleich aber vor einer Hürde an der Säbener Straße. Was rät Müller dem deutschen Rekordmeister?

Müller über Bayern-Wunschspieler Nathaniel Brown: „Sieht jeder“

Beim Termin als Markenbotschafter eines Nahrungsergänzungsmittel-Herstellers in München bezog Müller Stellung. Auf die Frage, ob der FCB einen 22-jährigen Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt gebrauchen könne, kam ein klares „Ja“. Beim Thema Ablöse und Vertragssituation winkte der Weltmeister von 2014 dagegen scherzhaft ab – da kenne er sich nicht so aus, wie er BILD verriet.

In der Sache aber wurde der Rekordspieler des FC Bayern deutlich. „Wenn du als Spieler zum FC Bayern wechselst, hast du aber auch immer brutale Konkurrenz“, gab Müller zu bedenken. Brown sei dennoch ein Akteur, der auf jeden Fall interessant sei – das sehe jeder. Vom Tempo bis zur Spielintelligenz bringt der Außenverteidiger das passende Profil mit.

FC Bayern und Brown: Poker um die Ablöse mit Frankfurt

Die Münchner machen längst ernst. Nach Informationen von BILD sind sich die Sportchefs Max Eberl (52) und Christoph Freund (48) mit Brown bereits über die Vertragskonditionen einig. Der Knackpunkt liegt woanders: bei der Ablöse für den bis 2030 gebundenen Profi.

Genau hier klaffen die Vorstellungen auseinander. Während der FCB den Linksverteidiger für rund 50 Millionen Euro nach München lotsen will, fordert die Eintracht dem Vernehmen nach 60 bis 65 Millionen Euro. Zu einem möglichen Tapetenwechsel selbst wollte sich Brown zuletzt nicht äußern – aktuell bereitet er sich mit der DFB-Elf auf den WM-Start vor.

Müller bei der WM 2026: Diese DFB-Prognose überrascht

Apropos Turnier: Müller reist nicht als Spieler zur WM, sondern als TV-Experte zu MagentaTV. Und der 131-malige Nationalspieler nahm bei der Gelegenheit auch das DFB-Team unter die Lupe – mit einer bemerkenswert nüchternen Einschätzung. „Es schreit jetzt für mich nicht schon nach: ‚Oh ja, das Finale ist gebucht!‘“, sagte der frühere Bayern-Star.

Seine Begründung: Neun Siege in Serie sprächen für einen guten Weg, doch 2014 sei die Achse um Özil und Khedira näher am Zenit gewesen. Heute verfüge man über viele Talente wie Musiala oder Wirtz, die sich noch entwickelten. Als Titelfavorit hat Müller ohnehin ein anderes Team auf dem Zettel: „Ich habe mich mal auf Spanien als meinen Favoriten festgelegt.“ Eine deutsche Überraschung schloss er trotzdem nicht aus – vielleicht könne man seinen Tipp ja umgehen und sich vordrängeln.

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