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Romelu Lukaku sorgt für Unruhe: Edel-Joker erzwingt 1:1 gegen Ägypten

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WM 2026 News beim Fußball heute: Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Fan noch an die EM 2024. Damals klebte Romelu Lukaku das Pech an den Füßen. Denn gleich drei Tore vom wuchtigen Mittelstürmer wurden wegen Abseits aberkannt. Was das mit der WM-Partie Belgien gegen Ägypten in der Gruppe G zu tun hat? Um ein Haar hätte der Altmeister erneut für die Roten Teufel gejubelt. Der Ball landete immerhin regulär im Kasten. Aber als Eigentor.

23 Sekunden nach Einwechslung: Romelu Lukaku Unruhestifter

Belgien erkämpfte sich so gegen die Pharaonen noch ein 1:1-Unentschieden. Romelu Lukaku wurde als Edel-Joker in der 66. Minute eingewechselt. Und nur 23 Sekunden später zappelte das Leder im Netz! Dabei stiftete der belgische Stoßstürmer bei Meuniers Flanke so viel Unruhe, dass der Ägypter Mohamed Hany das Leder ins eigene Tor beförderte (66.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Belgien angesichts eines Rückstandes wütend gestartet. Kevin de Bruyne besaß dabei große Gelegenheit zum Treffer. Bei einem Freistoß knapp von der Strafraumgrenze zielte der Kicker von SSC Neapel aber etwas zu genau. Das Leder klatschte nur an den Außenpfosten (52.).

Von da an nahm diese Begegnung so richtig an Fahrt auf. Denn während die Belgier stürmten, bekamen die Ägypter ihre Räume – und eigene gute Möglichkeiten. Aber sie verpassten die eine oder andere Gelegenheit, um im Lumen Field in Seattle die Vorentscheidung zu erzielen.

Kevin de Bruyne scheitert, Emam Ashour lässt es krachen

Kevin de Bruyne hatte in einer mäßigen ersten Hälfte, in der die Roten Teufel viel vermissen ließen, nach sieben Minuten die erste Gelegenheit. Er traf das Leder aber nicht voll. Und so kullerte der Ball dann doch eher harmlos am linken Pfosten vorbei (7.).

Ansonsten? Viel Mittelfeldgeplänkel, wenig Spektakuläres und je eine Gelbe Karte auf beiden Seiten. Erst holte sich Marwan Attia den Karton ab (13.), dann Timothy Castagne. Doch noch vor der ersten Trinkpause schlug Ägypten dann eiskalt zu – praktisch aus dem Nichts, aber absolut sehenswert. Emam Ashour von Al-Ahly ließ es in der 20. Minute so richtig krachen. Da hatte Courtois nun wirklich nichts zu halten.

Nach dem Seitenwechsel war Belgien insgesamt das bessere Team und verdiente sich auch den 1:1-Ausgleich. Die beste Chance zum Sieg vergab in der 83. Minute Mechele, der zwar gegen die Laufrichtung des ägyptischen Keepers köpfte. Aber Shoubeir parierte sensationell und rettete den Pharaonen so zumindest einen Punkt.

In der Nacht auf Dienstag (16. Juni) sind ab 3 Uhr die beiden Außenseiter dieser Gruppe G an der Reihe. Der Iran trifft auf Neuseeland. Dem Sieger winkt Platz eins. Zumindest vorläufig. Denn auch sie müssen noch gegen Belgien und Top-Joker Romelu Lukaku ran.

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