WM heute: Eigentlich sollte Robert Andrich beim WM-Kracher zwischen Frankreich und Senegal die Zuschauer als Co-Kommentator durchs Spiel führen. Doch statt über seine Einschätzungen sprach das Netz vor allem über den Leverkusen-Kapitän selbst – und das alles andere als schmeichelhaft. Eine strittige Elfmeter-Szene lieferte die Steilvorlage für jede Menge Spott.
Robert Andrich als MagentaTV-Co-Kommentator: Das sagt das Netz
An der Seite von Kommentator Wolff Fuss begleitete der 31-Jährige die Partie für MagentaTV – und sorgte in den sozialen Medien für reichlich Gesprächsstoff. Die Reaktionen fielen überwiegend süffisant aus. „Robert Andrich als Kommentator auch der reinste Fiebertraum“, spottete ein Nutzer auf der Plattform X.
Es blieb nicht bei Einzelfällen. Innerhalb kürzester Zeit füllten sich die Zeitleisten mit launigen Seitenhieben auf Andrichs Art, das Geschehen einzuordnen. „Alles besser als diese Robert-Andrich-Performance als Co-Kommentator“, schrieb ein weiterer Nutzer stellvertretend für viele. Der Spott entwickelte sich rasch zum Running Gag des Abends.
Andrich und die Elfmeter-Szene: Spott wegen seiner Spielweise
Auslöser war eine umstrittene Elfmeter-Frage, die Andrich am Mikrofon bewertete. Weil der Leverkusener selbst als ausgesprochen robuster, zweikampfstarker Mittelfeldspieler bekannt ist, hagelte es Häme. Für ihn sei es „erst dann ein Foul, wenn ein Knochen gebrochen ist“, frotzelte ein User – andere setzten noch einen drauf: erst, wenn dem Gegner gar „das Körperteil abfällt“.
Sogar ein bekannter Fußball-Fachmann mit großer Reichweite stieg ein: Taktik-Kenner Tobias Escher merkte an, für Andrichs eigene Spielweise wäre es durchaus vorteilhaft, wenn solche Szenen künftig keine Elfmeter mehr nach sich zögen. Den Eindruck, dass genau dieser Hintergedanke in dessen Bewertung am Mikrofon eingeflossen sei, könne er nicht ganz abschütteln, schrieb Escher mit einem Augenzwinkern.
Robert Andrich: Vom WM-Aus zum TV-Mikrofon
Bei aller Häme lohnt der Blick auf den Kontext. Andrich gehört bei dieser WM nicht zum deutschen Aufgebot und schlüpfte deshalb für MagentaTV in die Rolle des Co-Kommentators. „Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich bei der WM als Spieler nicht dabei bin“, hatte der 19-fache Nationalspieler und Leverkusen-Kapitän bei seiner Vorstellung erklärt, zugleich aber „Riesenbock“ auf die neue Aufgabe betont.
Dass der Sprung von der Kabine ans Mikrofon kein Selbstläufer ist, gehört zum Geschäft – Spott aus dem Netz inklusive. Sein Debüt hatte Andrich bereits beim Eröffnungsspiel gegeben, gegen Frankreich und Senegal traf ihn nun aber die geballte Aufmerksamkeit. Für den Neuling dürften die Reaktionen Ansporn sein, sich in seiner Rolle weiter zu finden – Gelegenheiten gibt es genug, schließlich überträgt MagentaTV alle 104 WM-Spiele.
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WM 2026: Tipps & Quoten
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