Fußball heute: Die Personallage beim Hamburger SV hat sich unmittelbar vor dem schweren Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag (17:30 Uhr) dramatisch zugespitzt. Entgegen der ursprünglichen Erwartungen, dass sich das Lazarett der Hanseaten lichten würde, musste Trainer Merlin Polzin auf der Pressekonferenz am Freitag weitere schwerwiegende Ausfälle verkünden. Besonders die Defensive und das zentrale Mittelfeld sind von den kurzfristigen Hiobsbotschaften betroffen.
Defensiv-Juwel und Mittelfeld-Motor außer Gefecht
Wie sport.de berichtet, fällt der kroatische Shootingstar Luka Vuskovic aufgrund einer Knieprellung aus, die er sich am Dienstag im Training zugezogen hat. Der 19-Jährige, der zuletzt viermal als „Rookie of the Month“ ausgezeichnet wurde, kann derzeit nur individuell arbeiten. Ebenso schwer wiegt der Ausfall von Albert Sambi Lokonga.
Der Belgier klagte am Donnerstag über plötzliche Oberschenkelprobleme und musste die Einheit im Volkspark abbrechen. Für beide Leistungsträger reicht die Zeit bis zum Wochenende nicht aus. Polzin gab sich jedoch optimistisch, dass das Duo bereits eine Woche später im Nordderby gegen Werder Bremen wieder zur Verfügung stehen wird.
Hamburger SV: Daniel Elfadli als defensiver Joker
Angesichts der dünnen Personaldecke, die durch die Rotsperre von Miro Muheim sowie die Verletzungen von Yussuf Poulsen und Jean-Luc Dompé zusätzlich geschwächt ist, muss Polzin improvisieren. Laut der Mopo wird Daniel Elfadli eine zentrale Rolle in der Notelf einnehmen.
Der Defensiv-Allrounder wird entweder in der Abwehrreihe gebraucht oder muss den Platz von Sambi Lokonga im Zentrum füllen. Die Entscheidung hängt maßgeblich davon ab, wie fit der Argentinier Nicolás Capaldo nach seiner einmonatigen Pause wegen einer Bauchmuskelverletzung bereits ist.
HSV-Hoffnung auf Capaldo und Grønbæk
Ein kleiner Lichtblick ist die Rückkehr von Capaldo, der seit Mitte der Woche wieder am Mannschaftstraining teilnimmt. Dennoch bleibt fraglich, ob er nach der langen Ausfallzeit direkt ein Kandidat für die Startelf ist.
Wahrscheinlicher ist, dass er zunächst auf der Bank Platz nimmt und Neuzugang Albert Grønbæk nach seinem Debüt gegen Augsburg direkt wieder in der Anfangsformation gefordert ist. Trainer Polzin betonte, dass nun Spieler einspringen müssten, die zuletzt weniger Aufmerksamkeit erhielten, und forderte volles Vertrauen in die Tiefe des Kaders.
Harte Prüfung im Abstiegskampf
Für den Tabellenzwölften aus Hamburg ist das Duell beim heimstarken Tabellenvierten aus Stuttgart eine enorme Herausforderung. Die Statistik spricht gegen die Norddeutschen, die seit 13 Jahren nicht mehr in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gewinnen konnten.
Mit einer Bilanz von nur zwei Auswärtssiegen in der laufenden Saison und einer durch Verletzungen geschwächten Defensive reist der HSV als klarer Außenseiter an den Neckar. Umso wichtiger wird es sein, dass die einspringenden Akteure die von Polzin geforderte Stabilität liefern, um den Vorsprung auf die Relegationsplätze zu verteidigen.
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