Fortuna Düsseldorf News beim Fußball heute: Bei Fortuna Düsseldorf ist die Personal-Wende auf der Sport-Vorstands-Position offiziell. Wie der Drittliga-Absteiger am Dienstag verkündete, geht der Klub im gegenseitigen Einvernehmen mit Sport-Vorstand Sven Mislintat nach nur fünf Monaten getrennte Wege. Sein Nachfolger ist bereits gefunden: Samir Arabi, früher in gleicher Funktion bei Arminia Bielefeld, übernimmt das schwierige Drittliga-Erbe an der Düssel.
Fortuna Düsseldorf News heute: Mislintat-Aus offiziell besiegelt
Wie kicker, Bild und Sport1 übereinstimmend aufzeigen, ist die Trennung zwischen Mislintat und der Fortuna seit Dienstagvormittag offiziell. Der ehemalige BVB-Talent-Späher hatte den Sport-Vorstands-Posten erst im Dezember 2025 als Nachfolger von Klaus Allofs angetreten – nun folgt der Bruch nach nur fünf Monaten.
Sportlich-strategisch begründete Fortunas Aufsichtsrats-Boss Björn Borgerding die Personal-Wende mit unterschiedlichen Vorstellungen über die strategische Ausrichtung. „Im Rahmen der internen und gemeinsamen Analyse wurde deutlich, dass es in den strategischen Ausrichtungen unterschiedliche Vorstellungen gibt. Deswegen haben wir gemeinsam beschlossen, den Weg zu beenden und eine einvernehmliche Trennung erzielt“, erklärte Borgerding gegenüber der Klub-Mitteilung.
Auch Mislintat selbst meldete sich zu seinem Abschied zu Wort. „Fortuna war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Aber wie das manchmal im Leben so ist, entwickeln sich die Dinge anders, als sich das alle gewünscht hätten“, erklärte der scheidende Sport-Vorstand. „Der Abstieg und seine Auswirkungen hat uns alle brutal getroffen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Clubs haben.“
Fortuna Düsseldorf: Arabi als neuer Sport-Vorstand
Sportlich-strategisch fällt die Wahl der Fortuna-Bosse auf einen erfahrenen Sport-Manager. Wie kicker aufzeigt, übernimmt Samir Arabi die schwierige Sanierungs-Aufgabe an der Düssel. Der 47-Jährige hatte über mehr als ein Jahrzehnt hinweg als Sport-Geschäftsführer der Arminia in Bielefeld gearbeitet und kennt sportliche Krisen-Situationen genau.
Sportlich-emotional ist Arabis Bielefeld-Erfahrung von besonderer Bedeutung. Mit den Ostwestfalen war ihm in der Spielzeit 2014/15 sogar der direkte Wiederaufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga gelungen – genau das Szenario, das die Fortuna-Bosse in der kommenden Saison anstreben.
Fortuna-Boss Borgerding lobt Arabi-Wahl
Aufsichtsrats-Boss Borgerding zeigte sich von der Personal-Wahl überzeugt. „Mit Samir Arabi haben wir uns bewusst für jemanden entschieden, der schwierige Situationen als auch die 3. Liga kennt und Spieler und Mannschaften entwickeln kann“, erklärte der Aufsichtsrats-Boss in der Klub-Mitteilung. „Nach dem Abstieg geht es jetzt darum, wieder eine klare Richtung reinzubekommen und die Fortuna möglichst schnell wieder nach oben zu führen.“
Arabi selbst betonte den langfristigen Charakter seines neuen Engagements. „Mir war wichtig zu spüren, dass es nicht um kurzfristige Lösungen geht, sondern um eine gemeinsame Zusammenarbeit und einen Neuanfang“, erklärte der 47-Jährige in der Klub-Mitteilung. „Die Aufgabe ist anspruchsvoll, daher geht es jetzt darum, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir wollen eine Mannschaft entwickeln, die Mentalität und Identifikation verkörpert.“
Sportlich-finanziell wartet auf den neuen Sport-Boss eine echte Mammut-Aufgabe. Nach dem Liga-Absturz besitzen aktuell nur noch zehn Profis einen Vertrag für die 3. Liga – die Fortuna braucht in den kommenden Wochen entsprechend einen umfassenden Kader-Umbau.
Jobst-Vertrag verlängert
Sportlich-strategisch ist die Mislintat-Wende allerdings nicht die einzige Personal-Verkündung der Düsseldorfer. Wie der Klub mitteilt, hat sich der Aufsichtsrat parallel auch für die langfristige Zusammenarbeit mit Vorstands-Boss Alexander Jobst entschieden.
Der 52-Jährige hatte ursprünglich nur einen Arbeits-Vertrag für die 2. Bundesliga besessen. Nach dem bitteren Drittliga-Abstieg wurde sein Kontrakt nun ligaunabhängig vorzeitig verlängert. Die Verlängerungs-Entscheidung war bereits vor der entscheidenden Saison-Endspiel-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth im Aufsichtsrat gefasst worden.
Sportlich-emotional kommentierte der Vorstands-Boss seine Vertrags-Verlängerung mit klaren Worten. „Wenn es eng wird, läuft man nicht weg“, erklärte Jobst in der Klub-Mitteilung. „Wenn es schlecht läuft, dann übernimmt man Verantwortung. Ich habe dem Aufsichtsrat daher signalisiert, dass ich bereit bin, auch in der dritten Liga anzupacken, wenn der Verein das möchte.“
Mislintat-Karriere: Bisher viele kurze Stationen
Sportlich-historisch fügt sich das Düsseldorf-Aus in eine bemerkenswerte Reihe relativ kurzer Stationen für Mislintat ein. Wie die WAZ aufzeigt, hatte der 53-Jährige in den vergangenen Jahren mehrere prominente Engagements vorzeitig beendet. Bei mehreren namhaften Klubs aus England, Süddeutschland und den Niederlanden hatte der Talent-Späher jeweils nur Engagements im einstelligen oder unteren zweistelligen Monatsbereich verbucht.
Sportlich-prominent bekannt war Mislintat vor allem für seine Talent-Späher-Karriere beim BVB. Zwischen 2006 und 2017 hatte der „Diamanten-Auge“-Spezialist mehrere spätere Welt-Stars zu den Schwarz-Gelben gelotst – darunter Stürmer-Größen wie den heutigen Marseille-Profi Pierre-Emerick Aubameyang, den späteren Barcelona-Star Ousmane Dembélé sowie den polnischen Top-Knipser Robert Lewandowski. 2024 kehrte er kurz zum BVB zurück – allerdings folgte schon nach neun Monaten die Trennung.
Hinsichtlich deiner Sportwetten Tipps findest du unsere detaillierten Fußball-Tipps und passende Fußball-Wetten bei Tipico. Übrigens: Hast du schon von Tipico Million gehört? Weitere Fortuna Düsseldorf News gibt es bei unseren Sport News, unseren Content mit Sportwetten-Bezug liefern wir dir bei den Sportwetten News.