Fußball heute: Am Samstag, den 23. Mai 2026, steht in der ARD der größte Fußball-Tag des Jahres an. Beim elften Finaltag der Amateure werden 21 Landespokal-Endspiele in vier Konferenzen live übertragen – mit rund acht Stunden Spielzeit. Im Anschluss folgt das DFB-Pokalfinale zwischen FC Bayern und VfB Stuttgart. Bis zu zwei Millionen Zuschauer werden erwartet.
Vier Anstoßzeiten beim Finaltag der Amateure
Sieben Partien eröffnen den Finaltag um 11:30 Uhr – und gleich mehrere bemerkenswerte Duelle stehen auf dem Programm. Das Highlight ist das Endspiel im Thüringen-Pokal: FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga) gegen ZFC Meuselwitz (Regionalliga). Carl Zeiss Jena ist einer der traditionsreichsten Klubs Ostdeutschlands – das Duell mit dem Lokalrivalen Meuselwitz verspricht im Ernst-Abbe-Sportfeld eine elektrisierende Atmosphäre.
Auch das Brandenburger Endspiel zwischen Energie Cottbus (3. Liga) und VfB Krieschow (Oberliga) hat besonderen Reiz: Cottbus ist drei Ligastufen höher angesiedelt und gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Spannend ist außerdem das Berlin-Derby zwischen VSG Altglienicke (Regionalliga) und BFC Dynamo (Regionalliga) – zwei etablierte Hauptstadt-Klubs, die seit Jahren um die Vorherrschaft im Berliner Fußball ringen. Mannheim macht das vierte Finale komplett: VfR Mannheim (Oberliga) gegen Waldhof Mannheim (3. Liga) im Carl-Benz-Stadion ist das echte Stadt-Derby der Quadratestadt – mit ungleichen Voraussetzungen.
Finaltag der Amateure: Die Spiele um 11.30 Uhr
- Hamburg-Pokal: SC Vorwärts Wacker 04 (Oberliga) – HEBC Hamburg (Oberliga)
- Bremen-Pokal: SV Hemelingen (Oberliga) – Leher TS (Oberliga)
- Thüringen-Pokal: FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga) – ZFC Meuselwitz (Regionalliga)
- Brandenburg-Pokal: Energie Cottbus (3. Liga) – VfB Krieschow (Oberliga)
- Schleswig-Holstein-Pokal: SV Todesfelde (Oberliga) – 1. FC Phönix Lübeck (Regionalliga)
- Baden-Pokal: VfR Mannheim (Oberliga) – Waldhof Mannheim (3. Liga)
- Berlin-Pokal: VSG Altglienicke (Regionalliga) – BFC Dynamo (Regionalliga)
Zweite Konferenz um 13:30 Uhr mit Hansa Rostock
Die zweite Konferenz um 13:30 Uhr bietet sechs Endspiele – mit einer absoluten Sensation als Hauptattraktion. In Mecklenburg-Vorpommern empfängt der SV Pastow (Verbandsliga, sechste Liga!) den Drittligisten Hansa Rostock. Es ist David gegen Goliath: Vier Ligastufen Unterschied, das Greifswalder Volksstadion als Schauplatz und Hansa als haushoher Favorit. Trotzdem hofft Pastow auf eine Sensation und ein DFB-Pokal-Ticket.
Sportlich bemerkenswert ist auch das Endspiel in Sachsen-Anhalt: Germania Halberstadt (Oberliga) gegen Hallescher FC (Regionalliga). Der HFC will wieder zurück zur sportlichen Stärke. Spannung verspricht auch das Rheinland-Endspiel zwischen TuS Koblenz (Oberliga) und SV Eintracht Trier (Regionalliga) – zwei Traditionsklubs aus Rheinland-Pfalz, die einst sogar in der 2. Bundesliga gespielt haben. Im Niedersachsen-Amateur-Pokal duellieren sich der Lüneburger SK Hansa und der TuS Bersenbrück (beide Oberliga) um den Sprung in den DFB-Pokal.
Finaltag der Amateure: Die Spiele der zweiten Konferenz
- Niedersachsen-Pokal: Lüneburger SK Hansa (Oberliga) – TuS Bersenbrück (Oberliga)
- Mecklenburg-Vorpommern-Pokal: SV Pastow (Verbandsliga) – Hansa Rostock (3. Liga)
- Südbaden-Pokal: Bahlinger SC (Regionalliga) – FC 08 Villingen (Oberliga)
- Südwest-Pokal: TSV Schott Mainz (Regionalliga) – FK Pirmasens (Oberliga)
- Rheinland-Pokal: TuS Koblenz (Oberliga) – SV Eintracht Trier (Regionalliga)
- Sachsen-Anhalt-Pokal: Germania Halberstadt (Oberliga) – Hallescher FC (Regionalliga)
Dritte Konferenz um 15:30 Uhr mit dem MSV Duisburg
Vier echte Highlight-Partien stehen um 15:30 Uhr im Programm. Das prominenteste Duell ist das Köln-Derby im Mittelrhein-Pokal: Fortuna Köln (Regionalliga) gegen Viktoria Köln (3. Liga) im Sportpark Höhenberg. Wie der kicker einordnet, ist das Aufeinandertreffen der beiden Kölner Klubs ein echter Klassiker der Domstadt – mit traditioneller Rivalität und reichlich Symbolkraft.
Brisant wird auch das Sachsen-Endspiel zwischen FSV Zwickau (Regionalliga) und FC Erzgebirge Aue (3. Liga) – zwei sächsische Traditionsvereine mit DDR-Vergangenheit und langer Fan-Geschichte. Im Niederrhein-Pokal trifft der MSV Duisburg (3. Liga) auf den Oberligisten SC St. Tönis. Bei den Württemberger-Endspiel kommt es zum Regionalliga-Duell zwischen den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach im Stadion auf der Waldau. Beide Klubs aus dem schwäbischen Raum kämpfen um den Pokal-Titel und das DFB-Pokal-Ticket.
Finaltag der Amateure: Vier Endspiele am Nachmittag
- Württemberg-Pokal: Stuttgarter Kickers (Regionalliga) – SG Sonnenhof Großaspach (Regionalliga)
- Niederrhein-Pokal: MSV Duisburg (3. Liga) – SC St. Tönis (Oberliga)
- Mittelrhein-Pokal: Fortuna Köln (Regionalliga) – Viktoria Köln (3. Liga)
- Sachsen-Pokal: FSV Zwickau (Regionalliga) – FC Erzgebirge Aue (3. Liga)
Vier weitere Endspiele um 16:30 Uhr – ohne Verlängerung
Den Abschluss machen vier Endspiele um 16:30 Uhr – mit zwei echten Magneten. Sportlich brisant ist das Bayern-Endspiel: Würzburger Kickers (Regionalliga) gegen TSV 1860 München (3. Liga). Bemerkenswert: Beide Klubs siind bereits für den DFB-Pokal qualifiziert – Würzburg als bestes bayerisches Amateurteam, 1860 als nachrückender Finalist. Es geht also nur noch um den Pokal-Titel und die Ehre.
Brisant wird auch das Saarland-Endspiel im Ludwigsparkstadion: 1. FC Saarbrücken (3. Liga) gegen FC 08 Homburg (Regionalliga) – ein klassisches Saarland-Derby mit großer Fan-Beteiligung und traditioneller Rivalität. Im Westfalen-Pokal trifft der SC Verl (3. Liga) auf die Sportfreunde Lotte (Regionalliga). Bemerkenswert ist auch das hessische Endspiel zwischen dem SV Wehen Wiesbaden (3. Liga) und der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (Regionalliga).
Die Spiele um 16:30 Uhr werden bei Unentschieden direkt im Elfmeterschießen entschieden – ohne Verlängerung. So bleibt der Anschluss zum DFB-Pokalfinale Bayern gegen VfB Stuttgart um 20 Uhr gewährleistet.
Finaltag der Amateure: Vier Endspiele am Nachmittag
- Hessen-Pokal: SV Wehen Wiesbaden (3. Liga) – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (Regionalliga)
- Bayern-Pokal: Würzburger Kickers (Regionalliga) – TSV 1860 München (3. Liga)
- Saarland-Pokal: 1. FC Saarbrücken (3. Liga) – FC 08 Homburg (Regionalliga)
- Westfalen-Pokal SC Verl (3. Liga) – Sportfreunde Lotte (Regionalliga)
DFB-Pokal-Ticket als Hauptgewinn
Für alle 21 Klubs geht es nicht nur um den Landespokal-Titel, sondern auch um ein DFB-Pokal-Ticket für die Saison 2026/27. An der ersten Runde nehmen 64 Teams teil. Die drei größten Landesverbände – Bayern, Niedersachsen und Westfalen – schicken jeweils zwei Vereine.
Auch der TSV 1860 München hat sich bereits sicher qualifiziert, weil Finalgegner Würzburger Kickers das beste Amateurteam der Regionalliga Süd stellen. Auch der VfB Krieschow (Brandenburg) und der SC St. Tönis (Niederrhein) profitieren von einer Sonderregel: Da ihre Finalgegner Energie Cottbus und MSV Duisburg über die 3. Liga schon qualifiziert sind, dürfen die unterklassigen Klubs auch im Falle einer Niederlage in den DFB-Pokal.
Finaltag der Amateure: TV-Übertragung in der ARD
Die Übertragung in der ARD und im Livestream auf sportschau.de startet bereits um 11:20 Uhr. Moderiert wird der Finaltag der Amateure von Julia Scharf, als Experte tritt Schiedsrichter Patrick Ittrich auf, der nach dieser Saison seine aktive Karriere als Schiedsrichter beendet. 16 der 21 Partien werden zudem als Einzelstream auf sportschau.de und in der ARD Mediathek angeboten – erstmals sind vier Spiele auch live auf DFB.TV zu sehen.
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DFB-Pokal: Unsere Tipps & Quoten
FC Bayern München - VfB Stuttgart
23.05.2026, 20:00 Uhr - Olympiastadion
