HSV News beim Fußball heute: Ein Debüt zwischen Glanz und Lehrgeld – Luka Vušković durfte beim 2:4 Kroatiens gegen England seine ersten WM-Minuten sammeln – und das gleich von Beginn an. Der frühere HSV-Liebling stand als zentraler Mann der Dreierkette auf dem Feld, ehe nach 66 Minuten Schluss war. Sein Fazit fiel selbstkritisch aus.
Vušković bei der WM: Startelf-Debüt im Kracher gegen England
Die Bühne hätte kaum größer sein können. Vor rund 70.000 Fans im ausverkauften Arlington-Stadion lieferten sich Kroatien und England das bislang beste Spiel des Turniers – mittendrin der erst 19-jährige Vušković. Nach 66 Minuten nahm ihn sein Coach wegen einer Systemumstellung vom Feld.
Sein Auftritt schwankte zwischen starken und schwachen Momenten. Mit einem couragierten Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte leitete der Youngster das zwischenzeitliche 1:1 durch Martin Baturina ein, dazu kamen fünf klärende Aktionen rund um den eigenen Sechzehner. Zweikampfstark, abgeklärt – für sein Alter eine reife Leistung.
Vušković selbstkritisch: „Einige gute, aber viele schlechte Momente“
Doch der junge Abwehrmann zahlte auch Lehrgeld. Nach einem verpassten Eckball köpfte Harry Kane zur erneuten englischen Führung ein, später entwischte ihm Nico O’Reilly vor einer Großchance. „Es gab zwar einige gute, aber auch viele schlechte Momente“, urteilte Vušković schonungslos über sich selbst, wie mopo.de festhält.
Vor allem die ruhenden Bälle wurmten ihn. „Ich denke, ich hätte bei den Eckbällen besser reagieren können, aber so ist es nun mal“, räumte der Innenverteidiger ein. Beim Gerangel mit John Stones vor dem 1:2 mochte er keine Ausreden gelten lassen. „Er hat mich geschubst? War es so? Ich erinnere mich nicht, ich muss nachschauen“, sagte er achselzuckend. Rückendeckung gab es aus der Kabine: Die Mitspieler hätten ihm Mut zugesprochen.
Vušković und die Zukunft: Lockt nach der WM ein Brighton-Wechsel?
Trotz der Pleite verkaufte sich Kroatien teuer – und Vušković erntete in der Heimat überwiegend durchschnittliche Noten, aber keine Vorwürfe. Weiter geht es für die Kroaten gegen Panama und Ghana, ehe der Einzug ins Sechzehntelfinale winkt.
Abseits des Rasens bahnt sich derweil ein Tapetenwechsel an. Nach dem Turnier kehrt der Defensivmann vom HSV zu Tottenham zurück – ein Verbleib gilt trotz Vertrags bis 2030 aber als alles andere als sicher. Brighton soll hartnäckig werben, von einer Einigung mit der Spielerseite sei bereits die Rede, wie nurdieraute.de meldet. Den Transfer-Poker soll der Youngster bewusst ausblenden – und sich bei der WM vor allem ins Schaufenster spielen.
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