Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Bei Eintracht Frankfurt spielt ein tunesischer Nationalspieler offenbar keine große Rolle mehr, der Klub würde ihn in diesem Sommer gerne abgeben. Nun könnte den Routinier eine gefühlvolle Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte locken – allerdings nur unter einer Bedingung.
Eintracht Frankfurt: Skhiri vor dem Absprung
Wie die Bild berichtet, beschäftigt sich der 1. FC Köln mit einer Rückholaktion von Ellyes Skhiri. Der 31-Jährige, der die vergangene Saison zwar in 34 Pflichtspielen für die Hessen auflief, dabei aber zunehmend an Stellenwert verlor, gilt bei der SGE als Verkaufskandidat. Da sein Vertrag nur noch bis 2027 läuft, wäre dieser Sommer für Frankfurt die letzte Gelegenheit, eine Ablöse zu erzielen.
Für Skhiri wäre es ein emotionales Wiedersehen. Der Tunesier trug bereits von 2019 bis 2023 das Trikot der Domstädter und entwickelte sich dort zu einem der besten Sechser der Liga, ehe er ablösefrei nach Frankfurt wechselte. Nach Sky-Informationen kann er sich eine Rückkehr ans Geißbockheim gut vorstellen, im Hintergrund sollen bereits Gespräche laufen.
Der Haken: Skhiri ist nur die Alternative in Köln
Ganz oben auf der Kölner Wunschliste steht der Routinier allerdings nicht. Priorität hat weiterhin ein prominenterer Name: Der Klub arbeitet an einer Leihe von West-Ham-Kapitän Edson Álvarez. Auf Vereinsebene soll es dabei bereits eine grundsätzliche Einigung geben, offen ist jedoch eine Verständigung mit dem Mexikaner selbst, der beim Gehalt deutliche Abstriche machen müsste.
Sollte dieser Transfer aus finanziellen Gründen scheitern, würde Skhiri zur ersten Alternative. Ein Vorteil aus Kölner Sicht: Trainer René Wagner kennt den Mittelfeldmann bereits aus dessen erster FC-Zeit, als er unter Steffen Baumgart zum Trainerteam gehörte. Die Vorzeichen für ein Comeback stehen also grundsätzlich gut.
Machbare Rahmenbedingungen für ein Skhiri-Comeback beim 1. FC Köln
Auch wirtschaftlich erscheint die Personalie realistisch. Frankfurt ist einem Verkauf gegenüber aufgeschlossen und soll eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro aufrufen – eine für Köln stemmbare Summe, zumal nach dem rund 20 Millionen Euro schweren Verkauf von Jakub Kaminski etwas Spielraum vorhanden ist. Auch das Gehalt des Tunesiers soll keine unüberwindbare Hürde darstellen.
Sportlich würde Skhiri reichlich Bundesliga- und Europapokal-Erfahrung sowie das gesuchte Profil eines spielmachenden Sechsers zurück an den Rhein bringen. Bei der WM war der Kapitän mit Tunesien nach drei Gruppenniederlagen zwar früh ausgeschieden, seine Vita spricht dennoch für ihn. Ob aus der alten Liebe ein neues Kapitel wird, hängt nun aber vor allem vom Álvarez-Poker ab.
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