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Eintracht Frankfurt: Riera schafft etwas, das es seit 12 Jahren nicht mehr gab

Frankfurt-Fans

Als Albert Riera Anfang Februar das Traineramt bei Eintracht Frankfurt übernahm und Dino Toppmöller ablöste, war die Skepsis groß. Ex-Mitspieler und frühere Kollegen zeichneten kein schmeichelhaftes Bild des Spaniers – er sei ein Egomane, schwierig im Umgang, die Zusammenarbeit mit ihm eine Herausforderung. Die Frankfurter Fans warteten ab.

Eintracht Frankfurt: In den letzten zwölf Jahren hatte kein SGE-Trainer einen besseren Start

Neun Spiele später ist klar: Die Kritiker wurden eines Besseren belehrt. Riera hat in seiner bisherigen Amtszeit bei der SGE 15 Punkte geholt – vier Siege, drei Remis und lediglich zwei Niederlagen. Und beide Niederlagen waren denkbar knapp: ein 1:2 in Mainz und ein 2:3 gegen den FC Bayern München. Ein Auftakt, der in Frankfurt seit zwölf Jahren nicht mehr gelungen ist. Zuletzt sammelte ein neuer Eintracht-Trainer so viele Punkte in seinen ersten neun Spielen: Armin Veh in der Saison 2012/13. Eine beeindruckende Parallele.

Der jüngste Beweis für Rieras positive Entwicklung: ein 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende beim VfL Wolfsburg – ein Auswärtserfolg, der Mut macht und die Handschrift des neuen Trainers erkennen lässt. Die Mannschaft wirkt stabiler, kompakter, zielstrebiger.

Am kommenden Wochenende wartet jedoch die nächste große Prüfung. Im Topspiel empfängt die SGE RB Leipzig – ein Gegner, gegen den es höchster Konzentration und Leistung bedarf. Ob Rieras beeindruckende Bilanz dann Bestand hat, wird sich zeigen. Der Grundstein für Vertrauen ist jedenfalls gelegt.