Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Bei Eintracht Frankfurt rückt einer der größten Fanlieblinge der Klubgeschichte zum Co-Trainer der Lizenzmannschaft auf. Alexander Meier wird ab der kommenden Saison Adi Hütter unterstützen und damit zum festen Bestandteil des Profi-Trainerteams. Der „Fußballgott“, wie ihn die Eintracht-Anhänger ehrfürchtig nennen, schließt damit eine Trainer-Karriere im Klub fort, die 2020 im Nachwuchsbereich begann. Eine Entscheidung mit großer emotionaler Dimension.
Eintracht Frankfurt News heute: Drei-Jahres-Vertrag bis 2029 für „Fußballgott“ Meier
Wie die Eintracht offiziell mitteilte, unterzeichnete Meier ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2029. Damit komplettiert der 43-Jährige den Trainerstab von Hütter, dem zudem die Co-Trainer Christian Peintinger und Klaus Schmidt sowie Torwarttrainer Jan Zimmermann angehören.
Für Meier ist es der nächste Karriere-Schritt im Klub, dem er sich seit Jahrzehnten verschrieben hat. Als Spieler trug er nach Angaben der Eintracht 14 Jahre lang den Adler auf der Brust. Eine Identifikation, die sich auch jetzt in seiner Aufgabe als Assistent fortsetzen soll.
SGE-Legende Alexander Meier: Eine Trainer-Karriere mit klaren Stationen
Meier hat sich seinen Aufstieg ins Profi-Trainerteam akribisch erarbeitet. Wie eintracht.de auflistet, sammelte er seit 2020 im Frankfurter Nachwuchsbereich Erfahrungen. Sein erster Auftritt im Männer-Fußball folgte 2022/23 als U21-Co-Trainer, ein Jahr später übernahm er die U16-Mannschaft als Cheftrainer.
2025 schließlich erfolgte der nächste große Schritt: Meier rückte zum U19-Cheftrainer auf. In dieser Funktion führte er die A-Junioren der Eintracht laut eintracht.de bis ins Achtelfinale der UEFA Youth League – ein Achtungserfolg, der seine Trainer-Qualitäten unterstrich.
Parallel dazu erwarb Meier die A-Lizenz und hospitierte regelmäßig bei den Trainingseinheiten der Profimannschaft. Eine systematische Vorbereitung, die nun in der Verpflichtung als Profi-Assistent mündet.
Frankfurt-Coach Hütter wollte Meier ausdrücklich
Wie sport1.de berichtet, war die Einstellung des Fanlieblings ein „expliziter Wunsch“ des neuen Chefcoachs. Adi Hütter habe sich klar dafür entschieden, Meier in seinen Trainerstab aufzunehmen.
Spannend dabei: Innerhalb des Vorstands gab es zunächst gewisse Zurückhaltung. Sportvorstand Markus Krösche und seine Mitstreiter sollen laut sport1.de zunächst „leise Zweifel“ an der Entscheidung gehabt haben. Letztlich ließen sich die Verantwortlichen aber überzeugen.
Eine Personalie also, hinter der Hütter selbst mit Nachdruck gestanden hat – und die nicht zuletzt für ihn persönlich eine besondere Note hat. Wie sport1.de aufgreift, hatte der Österreicher in seiner ersten Amtszeit bei der Eintracht zwischen 2018 und 2021 die Zusammenarbeit mit Meier knapp verpasst. Damit holt Hütter nun ein Stück Vergangenheit nach.
Eintracht Frankfurt: Die Interimstrainer-Episode von Meier
Bereits in der vergangenen Saison hatte Meier ein erstes Stück Profi-Erfahrung sammeln können. Wie fr.de erinnert, gehörte der 43-Jährige Anfang dieses Jahres etwa zwei Wochen lang zum Übergangs-Trainerstab der Frankfurter Profimannschaft. An seiner Seite stand damals Dennis Schmitt.
Die Hintergründe waren turbulent: Die Eintracht hatte sich kurz zuvor von Cheftrainer Dino Toppmöller getrennt, bevor Albert Riera die Mannschaft übernahm. Während der Übergangsphase agierte das Duo Schmitt/Meier als Interimsführung – allerdings ohne sportlichen Erfolg: Alle vier Spiele unter ihrer Leitung wurden verloren. Ein Lehrstück für den Co-Trainer in spe, der nun unter Hütter mit deutlich mehr Rückhalt und einer gefestigten Trainerstruktur arbeiten kann.
Was die Personalie für die Eintracht bedeutet
Aus Klub-Sicht ist die Verpflichtung mehr als nur eine personelle Ergänzung. Mit Meier holt die Eintracht eine Identifikationsfigur in den Trainerstab, die wie kaum ein anderer für die Verbindung von Verein und Fans steht. Eine emotionale Komponente, die in der kommenden Saison auch in schwierigen Phasen positive Energie freisetzen dürfte.
Sportlich bringt Meier zudem inzwischen mehrere Jahre Trainer-Erfahrung mit. Vor allem im Nachwuchs hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, junge Talente weiterzuentwickeln – ein Aspekt, der bei der Eintracht in Zukunft eine zunehmend zentrale Rolle spielen dürfte.
Eine Symbol-Personalie für den Frankfurter Neustart
Mit Hütter als Chefcoach, Meier als Co-Trainer und einem nahezu komplett umgebauten Sommer-Kader steht der Eintracht ein klarer Neustart bevor. Nach einer enttäuschenden Saison mit Platz acht soll im kommenden Spieljahr eine deutliche Wende eingeleitet werden. Und für die Hessen-Fans ist nun zumindest sicher: Wenn die Profis auf den Platz laufen, wird der „Fußballgott“ auf der Bank seinen Job machen.
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