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Dortmund vs. Frankfurt live: Guirassy und Schlotterbeck und drehen das Spiel!

Eintracht-Frankfurt-Fans

Dortmund vs. Frankfurt live: Im letzten Heimspiel der Saison liefert Borussia Dortmund ein wahres Achterbahn-Erlebnis ab. Gegen Eintracht Frankfurt geriet der BVB nach 90 Sekunden mit 0:1 in Rückstand, drehte das Duell aber bis zum Halbzeitpfiff durch Tore von Serhou Guirassy und Nico Schlotterbeck zum 2:1. Bei Kapitän Julian Brandts Abschiedsvorstellung im neuen Heimtrikot ist die Stimmung im Signal Iduna Park damit auf dem Höhepunkt.

Dortmund vs. Frankfurt live: Uzun trifft ganz früh

Vor 81.365 Zuschauern hatten die Gäste angestoßen – und brauchten gerade einmal 90 Sekunden, um ihren Schock zu setzen. Wie die Sportschau dokumentiert, eroberte Mahmoud Dahoud am linken Strafraumeck der Borussen den Ball, weil sich gleich mehrere BVB-Profis nicht entschieden gegen den ehemaligen Schwarz-Gelben behaupten konnten. Der Mittelfeldmann legte zurück auf Can Uzun, der aus halblinker Position eiskalt zum 0:1 verwandelte – sein Schuss schlug am rechten Innenpfosten ein.

Der Frühschock saß tief. Die ersten Minuten danach prägte ein selbstbewusster Eintracht-Auftritt unter dem stark in der Kritik stehenden Coach Albert Riera, der gemäß hessenschau heute sein BVB-Endspiel hat. Frankfurt schickte vor allem Routinier Dahoud und Mittelfeld-Akrobat Hugo Larsson immer wieder mit langen Bällen in die Tiefe, während Daniel Brown auf der linken Defensivseite überraschend offensiv interpretierte.

BVB-Aufbäumen: Brandt als emotionaler Antrieb

Doch die Borussia ließ sich nicht beeindrucken. Wie der kicker-Liveticker analysiert, wandelte sich die Partie ab der zehnten Minute schrittweise. Kapitän Julian Brandt, der seine BVB-Karriere am letzten Spieltag in Bremen beenden wird, prägte das Spiel mit umtriebigen Aktionen. Eine punktgenaue Flanke des 28-Jährigen brachte die erste Riesenchance: Goncalo Inacio köpfte aus wenigen Metern – nur eine reflexartige Parade von SGE-Keeper Michael Zetterer verhinderte den frühen Ausgleich.

Auf der anderen Seite blieb Frankfurt durch Konter gefährlich, vor allem über Talent Ritsu Doan und den auffälligen Uzun. Doch Niko Kovac‘ Mannschaft zog die Intensität spürbar an: Anton blockte mit der Brust einen Chaibi-Schuss, Ramy Bensebainis Saisonaus-Vertreter Daniel Svensson kam nach vorne, und das junge Talent Luca Reggiani sah früh die erste Gelbe Karte des Spiels nach einem Stempler an Brown.

Doppelschlag in vier Minuten – Comeback vor der Pause

Den ersten Lohn der Anstrengungen gab es in der 42. Minute. Brandt setzte sich im Zentrum gegen Arthur Theate durch und bediente Marcel Sabitzer, der auf Julian Ryerson verlagerte. Der Norweger flankte flach ins Zentrum, wo sich Serhou Guirassy gegen seinen Bewacher durchsetzte und die Kugel technisch anspruchsvoll ins linke Eck schlenzte – sein 16. Saisontreffer in der Bundesliga.

Doch es kam noch besser. In der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit krönte Nico Schlotterbeck das Comeback. Maximilian Beier flankte von rechts in den Strafraum, der DFB-Verteidiger zog mit seinem starken linken Fuß ab und traf zum 2:1. Wie Bundesliga.com einordnet, ist das Spiel damit fast komplett gedreht – ohne dass die Frankfurter dem Tabellenzweiten in der Schlussphase noch viel entgegensetzen konnten. Die zweite Halbzeit verspricht nun eine emotionale Brandt-Verabschiedung mit weiteren BVB-Akzenten – sofern die Schwarz-Gelben den knappen Vorsprung nun verteidigen. Bei Frankfurt-Trainer Riera dürfte die nächste Halbzeit-Ansprache zugleich zu einer Überlebens-Übung werden.