DFB-News beim Fußball heute:„Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt.“ Mit diesen Worten macht Hans-Joachim Watzke im ZDF Dampf im Werben um Wunschkandidat Jürgen Klopp. Der DFB-Vize erhöht vor den entscheidenden Gesprächen gezielt den Druck – vor allem auf einen: Red Bull. Denn dort steht der Erfolgstrainer noch unter Vertrag.
Watzke und der DFB: Klopp soll Nagelsmann beerben
Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann infolge des WM-Aus richtet sich alles auf einen Namen. Klopp, aktuell als „Head of Global Soccer“ beim Brausekonzern angestellt, ist der klare Wunschkandidat für den Posten des Bundestrainers. Sein Kontrakt bei Red Bull läuft allerdings noch bis 2029, wie feverpitch berichtet.
Genau hier setzt Watzke den Hebel an – und wird ungewohnt direkt. „Welches Unternehmen möchte denn auf seiner Image-Fahne stehen haben: ‚Ich habe das Engagement von Jürgen Klopp verhindert?‘“, fragte er provokant. Eine erstmalige Ablöse für einen Bundestrainer wolle man „versuchen zu verhindern“. Trotzdem gibt sich der 66-Jährige zuversichtlich: „Das kriegen wir auch hin.“
Klopp zum DFB: Diese Hürden türmen sich noch auf
Ganz so einfach dürfte der Coup jedoch nicht werden. Watzke selbst warnt vor einem möglichen Scheitern, schließlich lägen „noch ein paar gewaltige Hürden“ im Weg, wie eurosport.de meldet. Finanzielles, Klopps zahlreiche Werbeverträge, die Laufzeit, die Machtfülle – eine „große Palette, die wir noch abzuarbeiten haben“.
Ein Denkmodell kursiert bereits: Klopp käme „gratis“, bliebe im Gegenzug aber Botschafter des Konzerns. Beim Gehalt greift der Verband ohnehin ins oberste Regal – auf einer Stufe mit einem Pep Guardiola. „Wir bezahlen auch nicht mit Erdnüssen, wir sind schon konkurrenzfähig“, stellte Watzke klar. Einen „leichten Patriotismusabschlag“ im Vertrag erhofft er sich schmunzelnd trotzdem.
DFB-Plan mit Klopp: So soll das deutsche Spiel wieder werden
Der Zeitplan ist ambitioniert. Binnen „vier Wochen längstens“ rechnet Watzke mit einer Entscheidung, spätestens bis zum Nations-League-Start am 24. September in den Niederlanden. Wie eurosport.de berichtet, reisen er und Präsident Bernd Neuendorf dafür sogar persönlich zu Klopp in die USA – der „Masterplan A“.
Sportlich hätte der 59-Jährige das alleinige Sagen, ohne eine Allmacht zu fordern – „Jürgen würde niemals eine carte blanche fordern“. Rudi Völler soll seinen Vertrag bis 2028 erfüllen, das deutsche Spiel unter Klopp aber wieder „etwas körperbetonter, etwas intensiver, etwas rustikaler“ werden. Watzke schwärmt von der „Riesensuggestivkraft“ seines Wunschcoaches: „Jürgen macht Spieler besser, definitiv.“ Die Chance auf eine Einigung beziffert er auf „größer als 50 Prozent“. Wird aus dem Traum bald Realität?
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WM 2026: Tipps & Quoten
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