Fußball heute: Bei Borussia Mönchengladbach bahnt sich ein Sommer-Ausverkauf an. Wie Sport.de mit Verweis auf die Sport Bild berichtet, wollen Sportchef Rouven Schröder und die Fohlen-Bosse gleich vier Spieler auf den Markt stellen, um die Gehaltsstruktur zu entlasten. Konkret geht es um Florian Neuhaus, Tomas Cvancara, Giovanni Reyna und Joe Scally. Nach der enttäuschenden Zwölften-Platzierung wird der Kader-Umbruch damit größer ausfallen als angenommen – Trainer Eugen Polanski steht zusätzlich unter Druck.
Neuhaus und Reyna auf der Fohlen-Streichliste
Wie das Portal Sport.de mit Verweis auf die Sport Bild berichtet, bereitet vor allem die Gehaltsstruktur Sportchef Rouven Schröder Sorgen. Vier Spieler stehen konkret auf der Streichliste: Florian Neuhaus, Tomas Cvancara, Giovanni Reyna und Joe Scally.
Wirtschaftlich sind die Gehälter erheblich. Wie Sport.de ausführt, kassiert Neuhaus mit rund vier Millionen Euro Jahresgehalt am meisten – die anderen drei Genannten bekommen zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro pro Saison. Zusammen macht das eine erhebliche Belastung für die Vereinskasse.
Borussia Mönchengladbach: Kader mit 29 Akteuren zu groß
Aus Kader-Sicht ist die Situation zusätzlich problematisch. Wie Sport.de berichtet, ist der Fohlen-Kader mit derzeit 29 Akteuren schlicht zu groß. Damit steht Schröder unter doppeltem Druck: sowohl beim Gehalts-Volumen als auch bei der Kader-Größe.
Diese Konstellation macht die Streichliste zur strategischen Notwendigkeit. Sollten alle vier Kandidaten den Klub verlassen, würde sowohl die Gehaltsstruktur als auch die Kader-Größe entlastet. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre der Ausverkauf ein Riesen-Erfolg für Schröder.
Neuhaus stellt sich quer
Sportlich ist die Umsetzung allerdings komplex. Wie Sport.de ausführt, hat sich Neuhaus laut Bild bereits entschieden, seinen Vertrag bis 2027 zu erfüllen. Damit ist ein Verkauf des Top-Verdieners schwierig.
Auch bei den anderen Streichkandidaten gibt es kaum konkrete Gerüchte. Cvancara erholt sich derzeit von den Folgen einer Adduktoren-OP – ein Verkauf ist damit sportlich kompliziert. Für Reyna und Scally gibt es aktuell ebenfalls keine bekannten Interessenten. Schröder muss damit auf konkrete Angebote hoffen.
Polanski unter Zusatz-Druck
Als weitere Baustelle wird die Personalie auf der Fohlen-Bank eingeschätzt. Wie Sport.de berichtet, übernahm Eugen Polanski im November 2025 vom gescheiterten Gerardo Seoane und trat damit seinen ersten Profi-Job an. Trotz Bekenntnis von Schröder mit einem Vertrag bis 2028 steht Polanski oft in der Kritik.
Ein Fehlstart in die neue Saison könnte schnell wieder Unruhe aufkommen lassen. Damit ist die Trainer-Personalie eine weitere Baustelle, die Schröder in den kommenden Monaten im Blick behalten muss. Der Druck auf Polanski wird durch die zusätzlichen Kader-Baustellen weiter zunehmen.
Neuzugänge: Viel Quantität, wenig Erfahrung
Aus Kader-Sicht wird die mangelnde Erfahrung der Neuzugänge als Problem-Faktor gesehen. Wie Sport.de ausführt, wurden mit Enzo Leopold (Hannover 96), Isac Lidberg (Darmstadt) und David Herold (KSC) gleich drei Spieler aus der 2. Bundesliga verpflichtet. Hinzu kommen Jan Leszczynski (Legia), Yukhym Konoplya (Shakhtar) und Zento Uno (Shimizu S-Pulse), die noch nie in Deutschland gespielt haben.
Anders sieht es bei Torhüter Daniel Batz aus. Der 35-Jährige kam vom 1. FSV Mainz 05 und ist eher als Backup eingeplant. Doch Batz könnte schneller als gedacht wichtig werden: Sollte Stamm-Keeper Moritz Nicolas nach England wechseln, wäre der Ex-Mainzer schnell in der Nummer-eins-Rolle. Klar ist: Für Schröder wird der Sommer zur Zerreißprobe. Vier Streichkandidaten, ein Trainer-Druck und mögliche Nicolas-Wechsel-Sorgen – der Fohlen-Boss hat alle Hände voll zu tun.
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