Fußball heute: Bei Borussia Mönchengladbach hat ein Eklat im Trainerteam für Schlagzeilen gesorgt. Cheftrainer Eugen Polanski steht in der Kritik, weil er einen Hinweis seiner Assistenten ignorierte – mit weitreichenden sportlichen Folgen für den Endspurt der Bundesliga-Saison.
Borussia Mönchengladbach: Polanski-Entscheidung mit teurer Konsequenz
Beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg hatte das Trainerteam Polanski bereits eine knappe Drittelstunde vor Spielende zur Auswechslung von Jens Castrop geraten. Wie BMG News berichtet, zeigte der Mittelfeldspieler bereits deutliche Ermüdungserscheinungen, doch der Cheftrainer beharrte auf seiner Linie. Mit einem viel zu hart geführten Tackling im Schlussspurt holte sich der 22-Jährige dann tatsächlich noch den Platzverweis ab.
Die Folgen für die Borussia sind bitter. Wegen der Vorgeschichte stufte das DFB-Sportgericht den südkoreanischen Nationalspieler als Wiederholungstäter ein und brummte ihm eine Drei-Spiele-Sperre auf – das bedeutet das Saison-Aus. Manager Rouven Schröder hatte zuvor vergeblich versucht, das Strafmaß per Einspruch zu reduzieren.
Cheftrainer wehrt sich: „Keine One-Man-Show“
In der internen Diskussion soll Polanski für seine Entscheidung deutlich kritisiert worden sein. Der Coach selbst geht jedoch in die Offensive. „Das ist hier sicher keine One-Man-Show! Natürlich treffe ich am Ende die Entscheidungen, ich muss ja auch den Kopf dafür hinhalten. Aber es war so und wird auch so bleiben, dass ich mir andere Meinungen einhole, während der Spiele auch von Rouven Schröder oder unserem Video-Analysten Philipp Schützendorf“, erklärte Polanski gegenüber Bild.
Damit reagiert der frühere Polen-Profi auf den Vorwurf, er gehe nicht ausreichend auf Ratschläge und Einwände aus seinem Stab ein. Eine angespannte Stimmung im Trainerteam könnte ausgerechnet vor dem Bundesliga-Hammer gegen Borussia Dortmund am Sonntag (17.30 Uhr) zur Belastungsprobe werden – die Erinnerung an den Fall André Schubert von 2016, als sich der damalige Gladbach-Coach durch Ego-Entscheidungen ins Abseits manövriert hatte, hängt wie ein Damoklesschwert über dem Borussia-Park.
Schröder fordert Reaktion: Klassenerhalt im Visier
Auch sportlich liegt einiges im Argen. Wie der kicker analysiert, holten die Fohlen in der Rückrunde lediglich zwei Siege und 13 Punkte aus 14 Spielen, zudem warten sie seit fünf Begegnungen auf einen Erfolg. Der Klassenerhalt ist rechnerisch noch nicht in trockenen Tüchern – ein Sieg gegen den BVB würde die Sache aller Voraussicht nach endgültig entscheiden.
Manager Schröder appellierte derweil an die Reservespieler. Bei der Mitgliederversammlung am Montag, über die GladbachLIVE berichtete, kündigte er ein „richtig gutes Fenster im Sommer“ an – warnte aber zugleich vor schwierigen Marktbedingungen. Castrops Ausfall zwingt Polanski jetzt ohnehin zu Veränderungen, und der Manager sieht darin sogar eine Chance: „Das ist jetzt auch eine Chance für die, die hinten dran waren und sich fragen, wo sie denn bleiben – unser Kader macht es dem Trainer nicht leicht!“
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