Haris Tabakovic hat bei Borussia Mönchengladbach in dieser Saison alles gegeben – und die Zahlen sprechen für sich. Elf Tore in 27 Bundesliga-Spielen: Der 31-jährige Bosnier, der von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, hat sich bei den Fohlen zur unverzichtbaren Angriffskraft entwickelt. Doch ob er auch in der kommenden Saison das Gladbacher Trikot trägt, ist mehr als fraglich.
Borussia Mönchengladbach: Tabakovic wohl bei Wolfsburg, Lille und Leeds auf dem Zettel
Fünf Millionen Euro würde eine feste Verpflichtung kosten – eine Summe, die für den Verein aus dem Niederrhein derzeit offenbar zu hoch ist. Sportchef Rouven Schröder formulierte es gegenüber „gladbachlive“ diplomatisch, aber unmissverständlich: „Liga heißt gleichzeitig Budget. Wenn wir endgültig in der Liga sind, dann werden Gespräche geführt.“ Gladbach steckt noch im Abstiegskampf – und solange die Zugehörigkeit zur Bundesliga nicht gesichert ist, bleibt auch die Finanzplanung in der Schwebe.
Und als wäre das nicht genug, droht nun auch noch die Konkurrenz. Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen gleich drei Klubs intensives Interesse an Tabakovic signalisiert haben: der VfL Wolfsburg, Leeds United und OSC Lille. Alle drei Vereine sollen bereit sein, die geforderten fünf Millionen Euro sofort auf den Tisch zu legen – ein Komfort, den sich Gladbach im Abstiegskampf nicht leisten kann.
Verhindert Gladbach-Leihgabe Cvancara den Tabakovic-Transfer?
Die Situation wird noch bitterer, wenn man den Blick auf Tomas Cvancara richtet. Der an Celtic Glasgow ausgeliehene Tscheche konnte die Erwartungen in Schottland nicht erfüllen, weshalb die Schotten die Kaufoption über acht Millionen Euro aller Voraussicht nach nicht ziehen werden. Gladbach wollte Cvancara unbedingt loswerden – und hätte das daraus resultierende Geld dringend gebraucht, um Tabakovic fest zu verpflichten. Dieser Plan droht nun zu scheitern.
Die sportliche Lage lässt keine Zeit für ausgedehnte Transferdiskussionen. Am kommenden Wochenende gastieren die Fohlen bei RB Leipzig – einem Gegner in Topform. Trainer Eugen Polanski analysierte den Kontrahenten auf der Abschluss-Pressekonferenz schonungslos: „Wir wissen genau, was auf uns zukommt. RB Leipzig ist eine sehr starke Mannschaft, die mit viel Intensität spielt, starke Eins-gegen-Eins-Spieler hat, mit Tempo sowie Zug zum Tor und mehreren Zielspielern. Sie entwickeln offensiv extrem viel Wucht und schießen relativ viele Tore. Sie haben von den letzten fünf Spielen vier gewonnen. Das heißt, sie sind in einem sehr guten Zustand. Wir müssen das Tempo mitgehen, wenn sie Gas geben, und selbst versuchen, das Spiel zu kontrollieren, wenn wir die Chance dazu haben. Es geht darum, aktiv in die Zweikämpfe zu gehen und die Leipziger nicht einfach machen zu lassen.“
Für Tabakovic steht nach der Saison erstmal ein Highlight auf dem Programm – die WM 2026. In der WM-Gruppe B trifft er mit Bosnien-Herzegowina auf Kanada, Katar und die Schweiz.
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