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Borussia Dortmund: Zwei Fristen verstrichen – zwei Stars bleiben wohl

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Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Für Borussia Dortmund haben sich über Nacht gleich zwei Zukunftsfragen beantwortet. Zwei Leistungsträger hätten den Klub über festgeschriebene Ausstiegsklauseln verlassen können – doch beide Fristen sind nun verstrichen. Das verschafft den Verantwortlichen die Kontrolle zurück.

Borussia Dortmund: Schlotterbecks Klausel ist Geschichte

Wie die Bild berichtet und Sky bestätigt, ist die Ausstiegsklausel von Nico Schlotterbeck am Mittwoch ausgelaufen. Über diese sogenannte WM-Klausel hätte der Innenverteidiger den Verein trotz seines langfristigen Vertrags noch während des Turniers verlassen dürfen – für eine fest vereinbarte Summe im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro. Sein Kontrakt läuft bis 2031.

Als aussichtsreichster Interessent galt zuletzt Real Madrid, auch der FC Barcelona und der FC Liverpool wurden gehandelt. Entscheidend war am Ende jedoch ein anderer Faktor: Beim WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste zog sich der 26-Jährige einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Bereits Ende Mai hatte The Athletic berichtet, dass die Königlichen wegen dieser Blessur Abstand nähmen. Statt eines Wechsels steht für Schlotterbeck nun die Reha im Fokus, seine Rückkehr auf den Platz wird für Ende September erwartet.

BVB News: Auch Guirassys Ausstiegsklausel ist verstrichen

Parallel dazu klärte sich die Zukunft eines weiteren Schlüsselspielers. Nach Sky-Informationen lief in der Nacht auf Mittwoch auch die Klausel von Serhou Guirassy aus. Der Angreifer hätte den BVB für eine festgeschriebene Summe von knapp unter 40 Millionen Euro verlassen können – allerdings nur in Richtung einer Handvoll europäischer Spitzenklubs. Von dieser Möglichkeit machte keiner der berechtigten Vereine Gebrauch.

Damit sitzen die Dortmunder auch in dieser Personalie wieder am längeren Hebel: Eine mögliche Ablöse müsste künftig frei verhandelt werden. Interesse aus der Türkei gibt es zwar von Fenerbahce, ein Angebot lag dem Vernehmen nach aber nie vor – und der 30-Jährige schließt einen solchen Schritt für sich aus.

Der BVB hat die Zügel zurück

Ein sofortiger Abgang des Torjägers, der 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart gekommen war und noch bis 2028 gebunden ist, gilt damit als unwahrscheinlich. Intern hatte der Vizemeister ohnehin mit Guirassy geplant. Sky-Reporter Patrick Berger geht in einem Podcast davon aus, dass der Stürmer auch in der neuen Saison in Schwarz-Gelb aufläuft, sollte nicht doch noch etwas Unvorhergesehenes passieren.

Für den Fall der Fälle ist der Klub dennoch vorbereitet: Mit Nicolò Tresoldi, Fisnik Asllani und Randal Kolo Muani liegt bereits eine Kandidatenliste für die Sturmmitte in der Schublade. Auch bei Schlotterbeck gilt ein Abschied als unwahrscheinlich, schließlich zählt er zu den absoluten Führungsspielern. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken lobte zuletzt dessen Ehrgeiz: „Er war einer der Ersten, die nach der Pause wieder da waren“, sagte Ricken laut Bild.

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