WM heute: Im Poker um Karim Adeyemi bahnt sich eine spektakuläre Wendung an: Der BVB könnte im Tausch gleich mehrere Talente vom FC Barcelona einfordern. Statt reiner Millionen sollen junge Spieler den Deal versüßen. Dortmund prüft damit einen kreativen Weg, den Nationalspieler nicht zu verramschen.
Borussia Dortmund: Talente statt nur Millionen
Wie der Journalist Gerard Romero berichtet, hat Dortmund in den Gesprächen drei Barça-Spieler ins Spiel gebracht. Roony Bardghji, Marc Casado und Hector Fort könnten demnach in einem möglichen Deal eine Rolle spielen. Ein Modell, das die Ablösesumme drücken und dem BVB gleichzeitig frisches Personal bescheren würde.
Der Hintergrund: Barcelona soll ein erstes Angebot über rund 20 Millionen Euro abgegeben haben – aus Dortmunder Sicht wohl zu wenig. Schließlich zahlten die Schwarz-Gelben 2022 deutlich mehr an Red Bull Salzburg. Über eingebaute Talente ließe sich die Lücke zwischen den Vorstellungen womöglich schließen.
BVB: Diese drei Namen stehen im Fokus
Der offensivste Kandidat wäre Roony Bardghji. Der schwedische Linksfuß kam 2025 aus Kopenhagen und gilt seit Jahren als spannendes Versprechen – ein direkter Adeyemi-Ersatz wäre er aber nur mit Fantasie. Einen ganz anderen Baustein verkörpert Marc Casado, ein defensiver Mittelfeldmann aus der Barça-Schule, der dem Spiel Struktur und Ruhe verleihen könnte.
Als flexible Absicherung käme zudem Hector Fort infrage. Der Rechtsverteidiger stammt aus dem eigenen Nachwuchs und kann in der Viererkette variabel helfen – eher ein Perspektiv- als ein Königstransfer. Alle drei bringen Entwicklungspotenzial mit, decken aber unterschiedliche Bedürfnisse ab.
Borussia Dortmund: Zwischen Chance und Risiko
So reizvoll das Tausch-Modell klingt, so tückisch ist es zugleich. Der BVB muss jeden Spieler realistisch bewerten, sonst wird aus einem vermeintlichen Transfercoup schnell ein teurer Kompromiss. Ein Talent allein löst das Adeyemi-Problem noch nicht.
Kompliziert bleibt die Lage ohnehin. Adeyemi besitzt in Dortmund nur noch einen Vertrag bis 2027 und soll einem Wechsel offen gegenüberstehen, während die Klubs bei der Bewertung auseinanderliegen. Dazu kommen Gehälter, Einsatzperspektiven und die Frage, ob die Talente überhaupt nach Dortmund wollen. Gelingt den Schwarz-Gelben am Ende der clevere Schachzug?
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