Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Während die Bundesliga-Konkurrenz munter zuschlägt, herrscht bei Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt Stillstand. Im Umfeld wächst die Ungeduld über ausbleibende Neuzugänge – doch die Schwarz-Gelben sind derzeit nur bedingt handlungsfähig. Der Grund ist eindeutig.
Borussia Dortmund kann kaum investieren
Wie die Sport Bild berichtet, kann der BVB kaum noch investieren, solange nicht ein wirklich teurer Verkauf gelingt. Nach den Verpflichtungen von Joane Gadou, Kauã Prates und Justin Lerma lässt ein weiterer Neuzugang deshalb auf sich warten. Zwar spülte der Wechsel von Julien Duranville zu Olympique Lyon eine Basisablöse von rund fünf Millionen Euro plus mögliche Boni in die Kasse, für größere Sprünge reicht das aber nicht.
Die Folge ist eine spürbare Blockade. Nach Sky-Informationen musste Dortmund bereits möglichen Neuzugängen absagen, weil schlicht die Mittel fehlten. Am Westfalenstadion wartet man daher regelrecht darauf, dass sich für abwanderungswillige Profis ein Abnehmer findet.
Diese Verkäufe sollen dem BVB Geld bringen
Kandidaten für eine lukrative Veräußerung gibt es durchaus. Allen voran Karim Adeyemi, den die Borussia ein Jahr vor Vertragsende gerne abgeben würde, sofern keine Verlängerung gelingt. Die Positionen von Klub und Spieler liegen bei den Gesprächen jedoch weit auseinander, ein konkreter Interessent ist trotz kolportierter Millionenforderung noch nicht gefunden.
Auch mit Serhou Guirassy, Felix Nmecha oder Julian Ryerson ließen sich stattliche Ablösen erzielen. Bei Guirassy ist eine Ausstiegsklausel für mehrere Topklubs allerdings nur noch befristet ziehbar, während Nmecha durch starke WM-Auftritte das Interesse namhafter Vereine weckte. Ein unmittelbarer Vollzug steht in keiner dieser Personalien bevor.
BVB News: Nur noch ein Brandt-Ersatz?
Solange kein großer Verkauf gelingt, dürfte sich der BVB bei der Suche nach Verstärkung auf einen kreativen Mittelfeldspieler konzentrieren, um die durch den ablösefreien Abgang von Julian Brandt entstandene Lücke zu schließen. Für größere Aktivitäten auf dem Transfermarkt bliebe dann kaum Spielraum.
Immer wieder wird die Borussia dennoch mit möglichen Zugängen in Verbindung gebracht, etwa mit Guéla Doué, Benjamin Tahirović oder Eduard Spertsyan. Konkret werden könnten solche Personalien aber erst, wenn frisches Geld hereinkommt. Bis dahin bleibt Dortmund zum Zuschauen verdammt – ein ungewohntes Bild für einen Klub, der sonst um diese Jahreszeit längst nachgelegt hätte.
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