Kansas City (dpa) – Die Schweiz muss im WM-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien auf ihren verletzten Jungstar Johan Manzambi verzichten. «Johan kann morgen leider nicht spielen. Wir haben es versucht, Johan fit zu bekommen, aber das lässt es noch nicht zu», sagte Trainer Murat Yakin vor dem Spiel in der deutschen Nacht zu Sonntag (3 Uhr MESZ/MagentaTV) im Football-Tempel der Kansas City Chiefs.
Manzambi hatte das Training am Tag vor dem Achtelfinale gegen Kolumbien wegen einer Knieprellung abbrechen müssen und fehlte beim Erfolg im Elfmeterschießen. Der 20 Jahre alte Offensivspieler hat bei diesem Turnier drei Treffer erzielt. Mit seiner Torgefahr und Schnelligkeit wäre er beim Umschaltspiel, das gegen Argentinien besonders wichtig werden dürfte, ein Schlüsselspieler gewesen.
«Das schmerzt extrem», sagte Yakin, er sprach auch von einem «Schockmoment». Manzambi steht Medienberichten zufolge vor einem Wechsel vom SC Freiburg zu Newcastle United für 60 Millionen Euro Ablöse.
Xhakas Hoffnungen auf den Coup
Die Hoffnung der Eidgenossen auf den Coup gegen Argentinien mit Superstar Lionel Messi ist dennoch weiter vorhanden. Die Schweiz ins erste WM-Viertelfinale seit dem Heim-Turnier 1954 geführt zu haben, mache ihn «stolz», sagte Kapitän Granit Xhaka (33): «Aber ich bin nicht hierher gekommen, um nur hier zu stehen, wir wollen auch den nächsten Schritt machen.»
Selbstvertrauen gebe der überraschende Achtelfinalsieg gegen Kolumbien. «Wenn wir diese Einheit einmal mehr zeigen», sagte der frühere Leverkusener, können wir Argentinien auch ärgern.»
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