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BVB: Genk-Boss stellt sich quer – klare Ansage zu Wunsch-Deal

Bundesliga-Fans Gregor Kobel

Fußball heute: Bei Borussia Dortmund wird der Poker um Konstantinos Karetsas immer komplizierter. Wie Der Westen berichtet, hat KRC-Genk-Boss Dimitri de Condé eine klare Ansage in Richtung BVB gegeben. Der belgische Klub weiß um den Wert seines Juwels und will das Griechen-Talent auf keinen Fall unter Druck abgeben. Mehrere BVB-Angebote wurden bereits abgelehnt – der lange Vertrag bis 2029 stärkt die Genker Verhandlungs-Position zusätzlich. Trotzdem ließ de Condé eine kleine Tür offen.

Mehrfache BVB-Angebote bereits abgelehnt

Wie das Portal Der Westen mit Verweis auf Voetbalkrant berichtet, hat der BVB bereits mehrfach ein Angebot für den offensiven Mittelfeldspieler abgegeben. Genk lehnte diese Vorstöße aber jeweils ab – ein deutliches Signal an die Dortmunder.

Aus Genk-Sicht ist die Ausgangslage klar. Karetsas gilt als eines der aufregendsten Talente im Kader und soll nicht zum Schnäppchen-Preis verscherbelt werden. Der lange Vertrag bis zum 30. Juni 2029 gibt den Belgiern zudem die Möglichkeit, das Tempo im Poker selbst zu bestimmen.

De Condé: „Wissen, was wir in den Händen halten“

Aus Klub-Sicht hat de Condé bei der Vorstellung des neuen Trainers Jess Thorup deutliche Worte gefunden. Wie Der Westen berichtet, sagte der Head of Football: „Es ist klar, dass Kos ein Spieler ist, an dem große Klubs Interesse haben. Nur haben wir natürlich auch unseren Standpunkt, und dabei geht es vor allem um Werte.“

Weiter betonte de Condé: „Wir wissen, was wir in den Händen halten, und er hat auch noch einen langfristigen Vertrag.“ Damit macht der Genker Boss deutlich, dass ein schneller Schnäppchen-Transfer für den BVB unwahrscheinlich ist.

Türe für Borussia Dortmund nicht komplett zu

Trotz der harten Ansage gibt es einen Lichtblick für den BVB. Wie Der Westen ausführt, ließ de Condé die Tür für einen Wechsel nicht komplett zu. „Wir werden sehen, wo wir am Ende des Transferfensters stehen. Jeder Klub, und ganz sicher jeder Topklub, wird seine Forderungen stellen und hat bestimmte Schmerzgrenzen.“

Damit hat de Condé einen Zusatz gemacht, der dem BVB Hoffnung gibt. Ein spätes Transferfenster-Manöver ist damit nicht ausgeschlossen – vor allem, wenn die Dortmunder finanziell nachlegen. „Es ist jetzt noch viel zu früh, um zu sagen, wo die Zukunft von Kos liegt“, so der Klub-Boss.

Karetsas wieder voll belastbar

Sportlich hat der Grieche zudem einen positiven Faktor auf seiner Seite. Wie Der Westen berichtet, hatte Karetsas am Saisonende eine Verletzung. Inzwischen ist er wieder fit, zurück in der Gruppe und voll im Training.

Damit erhöht sich sein sportlicher Wert zusätzlich. Genk will Karetsas nicht nur als Verhandlungsmasse sehen, sondern auch als sportlichen Faktor. In drei Wochen müsse die Mannschaft bereit sein – der Grieche könnte zumindest zu Saisonbeginn noch eine wichtige Rolle spielen.

BVB-Zwickmühle: Nachlegen oder abwarten?

Aus BVB-Sicht ist die Situation eine klassische Transfer-Zwickmühle. Wie Der Westen einordnet, will Dortmund früh Klarheit, Genk hat aber keinen akuten Verkaufsdruck. Karetsas scheint zwar offen für einen Schritt ins Ausland zu sein – doch sein aktueller Klub kann das Tempo bestimmen.

Klar ist: Der BVB muss entweder deutlich nachlegen oder auf Bewegung zum Ende der Transferperiode hoffen. Beide Szenarien sind riskant – ein Nachlegen würde die Kader-Kasse strapazieren, ein Abwarten könnte Konkurrenten auf den Plan rufen.

Ausblick: Preis entscheidet über Deal

Klar ist: Am Ende hängt alles am Preis. Wie Der Westen zusammenfasst, drängt der BVB, Genk blockt, und Karetsas steht zwischen Zukunftsplan und aktuellem Klubauftrag. Wer das Genk-Juwel will, muss die Belgier erst einmal knacken.

Für Sportchef Ole Book und Geschäftsführer Lars Ricken wird der Karetsas-Poker damit zur strategischen Herausforderung. Der 18-Jährige passt perfekt ins Dortmunder Beuteschema – Spieler, die früh explodieren können. Doch die Belgier verlangen einen hohen Preis für ihr Top-Talent. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die Dortmunder Verhandlungen tatsächlich zum Ergebnis kommen.

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