Fußball heute: Bei Dynamo Dresden ist ein Rekord-Transfer geglückt. Wie die Bild berichtet, haben die Sachsen für die Rückkehr von Thomas Keller (26) rund eine Million Euro Ablöse an Ex-Klub 1. FC Heidenheim überwiesen. Für Dynamo-Verhältnisse eine hohe Summe – der Innenverteidiger selbst macht sich darüber keinen Kopf. Am dritten Zweitliga-Spieltag Ende August kommt es zudem gleich zum Wiedersehen mit den Ex-Kollegen in Heidenheim. Keller freut sich sichtlich auf den Rückkehr-Coup zum Traditionsklub.
Million-Ablöse: „Damit habe ich ja nichts zu tun“
Wie das Portal Bild berichtet, hat Dynamo Dresden für die feste Verpflichtung von Thomas Keller rund eine Million Euro Ablöse an den 1. FC Heidenheim überwiesen. Für den Zweitligisten aus Sachsen eine erhebliche Investition – Keller selbst bleibt entspannt.
„Da habe ich ja nichts mit zu tun, das machen die Vereine unter sich aus. Ich bin dafür zuständig, was auf dem Platz passiert. Das ist alles, was ich beeinflussen kann“, sagte der 26-Jährige laut Bild. Damit macht der Innenverteidiger deutlich, dass die Millionen-Belastung für ihn kein zusätzlicher Druck bedeutet.
Wiedersehen mit Heidenheim am 3. Spieltag
Sportlich wartet auf Keller ein besonderer Moment. Wie die Bild ausführt, kommt es bereits am dritten Zweitliga-Spieltag Ende August zum Wiedersehen mit dem 1. FC Heidenheim. Der Innenverteidiger freut sich auf das Duell mit seinen Ex-Kollegen.
„Das ist doch schön, da sehe ich die alten Kollegen gleich wieder. Vor allem freue ich mich darauf, auch mal gegen die Jungs zu spielen“, sagte Keller. Das Aufeinandertreffen wird für den 26-Jährigen zum emotionalen Highlight des frühen Saisonstarts.
Zwei Testspiele in der Vorbereitung noch für Heidenheim
Interessant ist Kellers spezielle Vorbereitungs-Situation. Wie die Bild berichtet, stand er in den ersten zwei Wochen der Vorbereitung noch für Heidenheim auf dem Platz und absolvierte sogar zwei Testspiele in FCH-Trikot. Eine kuriose Ausgangslage für den Innenverteidiger.
Doch Keller nahm es sportlich professionell: „Wir sind Profisportler. Und ich bin so professionell, dass ich weiß, ich muss auch dort meinen Job machen. Außerdem will ich ja meinen Körper bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Da kommt es auf ein, zwei Wochen hin oder her nicht wirklich an“, so der 26-Jährige.
Keller nach Dresden: „Wohl gefühlt von Anfang an“
Aus Keller-Sicht ist die Rückkehr zu Dynamo ein Herzensprojekt. Wie die Bild berichtet, war der gebürtige Münchner bereits seit dem Winter auf Leih-Basis in Sachsen und will jetzt fest anpacken. „Wir hatten als Mannschaft ein unfassbar geiles halbes Jahr. Außerdem habe ich mich in der Stadt von Anfang an sehr wohlgefühlt“, so Keller.
Damit ist die feste Verpflichtung eine logische Konsequenz aus dem starken halben Jahr. „Deshalb habe ich einfach Bock drauf, hier anzupacken und mitzuhelfen, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sind.“ Für Dynamo-Trainer Thomas Stamm ein wichtiger Baustein für die neue Saison.
Keller dankt Heidenheim für Wechsel-Erlaubnis
Aus fairer Sicht ist die Trennung von Heidenheim beispielhaft verlaufen. Wie die Bild zitiert: „Ich bin Heidenheim sehr dankbar. Weil ich mit dem Wechselwunsch auf sie zugegangen bin und sie dem letztlich auch nachgekommen sind.“
Damit war die Wechsel-Ausgangslage einvernehmlich. Klar ist: Für Dynamo Dresden ist der Keller-Coup ein wichtiger Schritt für die Zweitliga-Saison. Sollte der Innenverteidiger seine starke Leih-Zeit bestätigen, wäre die Millionen-Investition sportlich gerechtfertigt. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob Keller die hohen Erwartungen in Sachsen erfüllen kann. „Ich freue mich einfach auf die neue Saison und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, so das Fazit des 26-Jährigen.
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