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Borussia Dortmund: Zweifel an Brandt-Trennung wachsen beim BVB

Bundesliga-Fans

Fußball heute: Bei Borussia Dortmund gibt es intern erste Zweifel am Sommer-Abgang eines Star-Spielers. Wie Sport.de mit Verweis auf Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, mehren sich beim BVB die Stimmen, dass die Trennung von Julian Brandt möglicherweise ein Fehler war. Der 30-Jährige verließ die Schwarzgelben ablösefrei – und hat bis heute keinen neuen Klub gefunden. Parallel arbeitet der BVB an einem Mega-Talent-Ersatz für 35 Millionen Euro.

„Hätten mit Brandt vielleicht doch verlängert“

Wie das Portal Sport.de mit Verweis auf den Sky-Podcast „auffe Süd“ berichtet, gibt es beim BVB kritische Stimmen zur Brandt-Trennung. Sky-Reporter Patrick Berger enthüllte: „Hätten wir mit Julian Brandt vielleicht doch noch einmal um ein Jahr verlängert“ – so soll manch einer beim BVB inzwischen argumentieren.

Aus BVB-Sicht ist die Ausgangslage komplex. Brandt verließ die Schwarzgelben im Sommer ablösefrei nach sieben Jahren im Klub. Ein Nachfolger für die zentrale Offensivposition ist bislang allerdings nicht verpflichtet worden. Damit hat Sportchef Ole Book gleich mehrere Baustellen zu bearbeiten – und Brandt fehlt sportlich weiter.

Ricken-Zitat aus dem März als Hintergrund

Im März 2026 hatten Verein und Spieler die Trennung offiziell verkündet. Wie Sport.de ausführt, hatte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken damals klare Worte gefunden: „Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird. Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben.“

Ricken damals weiter: „Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander.“ Damals wirkte die Trennung als konsequente Entscheidung – jetzt tauchen intern erste Zweifel auf.

Brandt-Bilanz: 127 Scorerpunkte in 307 Spielen

Sportlich war Brandt beim BVB ein zweischneidiger Faktor. Wie Sport.de ausführt, ließ der Offensivspieler immer wieder sein Können aufblitzen, stand aber ebenso häufig in der Kritik. Vor allem seine Körpersprache und sein Defensivverhalten waren wiederkehrende Themen bei den Fans.

Dennoch ist die Bilanz beachtlich: 127 Scorerpunkte (57 Tore) in 307 Pflichtspielen für die Schwarzgelben. Damit ist Brandt einer der produktivsten Offensivspieler der BVB-Geschichte der vergangenen Jahre. Der 30-Jährige hat aktuell allerdings noch keinen neuen Klub – trotz seines Ablösefrei-Status.

Karetsas als 35-Millionen-Wunschlösung

Trotz der internen Kritik ist eine Brandt-Kehrtwende beim BVB kein Thema. Wie Sport.de berichtet, wurde stattdessen bereits ein möglicher Nachfolger ausfindig gemacht. Am Samstag hatte Sky berichtet, dass Konstantinos Karetsas vom KRC Genk aus Belgien die „Wunschlösung“ von Borussia Dortmund ist.

Der erst 18-jährige griechische Wunderknabe zählt zu den größten Talenten Europas. Entsprechend ist er allerdings kein Schnäppchen. Die Ablöseforderung Genks beläuft sich auf 35 Millionen Euro – für den BVB eine erhebliche Investition, aber ein perspektivischer Ersatz für die Brandt-Lücke.

Ricken: „Ein, zwei, drei richtig gute Transfers“

Aus Kaderplaner-Sicht passt der Karetsas-Deal ins Konzept. Geschäftsführer Lars Ricken hatte beim Trainingsauftakt bereits „ein, zwei, drei wirklich gute Transfers“ für den Sommer angekündigt – Karetsas wäre der wichtigste Baustein für die zentrale Offensivposition. Nach den Sommer-Zugängen Joane Gadou, Justin Lerma und Kaua Prates fehlt genau dieser Spielertyp.

Klar ist: Der Sommer-Poker um Karetsas wird für Book und Ricken zum Highlight. Sollte der 18-Jährige tatsächlich zum BVB wechseln, wäre die Brandt-Lücke geschlossen – auch wenn intern manch einer noch der Kehrtwende nachtrauert. Der Wechselerlös aus dem parallel laufenden Adeyemi-Deal (22 Millionen Euro plus Boni und Weiterverkaufsbeteiligung) könnte die Karetsas-Finanzierung erleichtern.

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