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WM News: Kahn verteidigt Tuchel – diese These ist bemerkenswert

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WM heute: Oliver Kahn stellt sich demonstrativ hinter Thomas Tuchel. Nachdem der englische Nationaltrainer für seine kritischen Worte nach dem Halbfinal-Einzug reichlich Gegenwind kassierte, meldet sich die Bayern-Ikone mit einer klaren Botschaft. Tuchel habe alles richtig gemacht. Was steckt hinter Kahns Verteidigung?

WM News: Kahn nimmt Tuchel in Schutz

Der frühere Weltklassetorhüter bezog eindeutig Stellung. „Mich irritiert nicht Tuchel. Mich irritiert, dass diese Fragen überhaupt gestellt werden“, schrieb Kahn auf LinkedIn, wie Sport1 berichtet. Nicht der Coach sei das Problem – sondern der Sturm, den seine Analyse auslöste.

Kahn zielte damit direkt auf den Gegenwind, den Tuchel nach seiner kritischen Einordnung erntete. Für den 57-Jährigen ein Missverständnis über die Natur des Erfolgs, das er anschließend ausführlich begründete.

England: Kahns bemerkenswerte These über den Sieg

Die Bayern-Legende drehte die gängige Sichtweise um. „Wir glauben, Niederlagen seien der gefährlichste Moment einer Entwicklung“, führte Kahn aus – um sofort klarzustellen: „Tatsächlich ist es oft der Sieg.“

Seine Begründung hat es in sich. Eine Niederlage zwinge zur Analyse, ein Sieg dagegen verführe dazu, auf sie zu verzichten. Genau deshalb sei Tuchels Mahnen nach dem knappen 2:1 nach Verlängerung gegen Norwegen angebracht gewesen – man dürfe die Leistung auf dem Platz nicht mit dem Ergebnis auf der Anzeigetafel gleichsetzen.

England: „Er hat verhindert, dass der Sieg wichtiger wird als die Wahrheit“

Kahn, der Tuchel 2023 einst zum FC Bayern holte, warnte eindringlich vor Selbsttäuschung. „Wer diese beiden Dinge verwechselt, beginnt sich selbst zu täuschen. Und jede große Selbsttäuschung beginnt mit einem Erfolg, den niemand mehr hinterfragt“, so der frühere Bayern-Boss laut Sport1.

Für ihn richtet sich die ganze Debatte gegen das Falsche – nämlich gegen die Tatsache, dass überhaupt analysiert wurde. „Thomas Tuchel hat nach einem Halbfinaleinzug keine schlechte Stimmung verbreitet. Er hat etwas getan, das im Spitzensport selbstverständlich sein sollte. Er hat verhindert, dass ein Sieg wichtiger wird als die Wahrheit“, stellte Kahn klar. Sein Fazit: Der Absturz beginne selten in der Krise, sondern in dem Moment, in dem keiner mehr den Erfolg hinterfrage. Behält die Ikone mit ihrer Einschätzung recht?

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