WM heute: Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS werden das WM-Finale in New York musikalisch veredeln – aber ganz ohne Show-Überlänge. Die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte bleibt bewusst knapp. Der Fußball, so das Versprechen der Organisatoren, soll klar im Mittelpunkt stehen. Ein Signal gegen die befürchtete Amerikanisierung.
WM 2026: Halbzeitshow mit strengem Zeitlimit
Für Klarheit sorgte Organisationschef Hugh Evans persönlich. Das musikalische Spektakel beim Endspiel im Stadion von New York/New Jersey werde „nur elf Minuten dauern. Wir werden uns gegenüber dem Fußball absolut respektvoll verhalten“, versicherte er im Interview mit dem ARD-Studio New York.
Hinter der knappen Taktung steckt ein klares Kalkül. Inklusive Auf- und Abbau soll nach rund 15 Minuten alles vorbei sein – auch, um den Rasen zu schonen. Ein Aspekt, der bei einem WM-Finale schließlich über allem steht. Die Stars fügen sich damit ganz dem Regelwerk des Sports.
WM 2026: Reaktion auf die Amerikanisierungs-Kritik
Mit der Ansage reagierte Evans zugleich auf laut gewordene Bedenken. Die Sorge vor einer Amerikanisierung des Endspiels war zuletzt gewachsen – und ganz aus der Luft gegriffen waren die Befürchtungen nicht. Beim Finale der Klub-WM vor einem Jahr hatte eine ähnliche Show mit diversen Popstars satte 25 Minuten gedauert.
Damit sich das nicht wiederholt, holten die Verantwortlichen einen echten Fachmann an Bord. Der britische Producer Hamish Hamilton soll dafür sorgen, dass alles im fußballerischen Zeitrahmen bleibt. Seine Referenzen sprechen für sich: Hamilton verantwortete bereits mehrere Super-Bowl-Halbzeitshows sowie olympische Eröffnungsfeiern. Bleibt die Frage: Gelingt der Spagat zwischen Weltklasse-Entertainment und Respekt vor dem Rasen?
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