Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Markus Krösche hat das Werben der AC Mailand ausgeschlagen und bleibt zunächst bei Eintracht Frankfurt. Doch neue Details zu seinem Vertrag sorgen für Aufsehen: Eine besondere Ausstiegsklausel könnte den Erfolgsmanager schon bald zu zwei deutschen Topklubs führen – allerdings nur unter klaren Bedingungen.
Eintracht Frankfurt und die brisante Krösche-Klausel
Wie die Sport Bild berichtet, enthält Krösches bis 2028 gültiger Vertrag eine Ausstiegsklausel mit ungewöhnlichen Einschränkungen. Sie greift ausschließlich im Winter-Transferfenster und gilt nur für ausgewählte Spitzenklubs: den FC Bayern, Borussia Dortmund sowie einige Topvereine aus der englischen Premier League. Die fällige Ablöse soll dabei im unteren einstelligen Millionenbereich liegen.
Genau diese Konstruktion erklärt, warum es im Fall Milan gar nicht erst zu Ablöseverhandlungen kam. Die Italiener gehörten nicht zum berechtigten Kreis und hätten daher direkt mit Frankfurt verhandeln müssen – im Sommer ist die Klausel ohnehin nicht aktiv. Erst ab Januar 2027 könnte sie wieder gezogen werden.
SGE-Boss Krösche sagte Milan ab: Was war der Grund?
Das Mailänder Werben hatte es in sich. Krösche wäre als „Head of Football“ hauptverantwortlich für den sportlichen Bereich gewesen und hätte laut Sport Bild in vier Jahren bis zu 40 Millionen Euro verdienen können. Dennoch sagte er ab und verwies auf seine Verantwortung gegenüber dem Klub und die noch offene Aufgabe, in diesem Sommer einen Transferüberschuss zu erwirtschaften.
Es gibt allerdings auch eine kritischere Lesart. In Teilen des Frankfurter Umfelds wird vermutet, dass nicht allein Krösches Treue den Ausschlag gab, sondern die Klausel-Konstruktion selbst: Da Milan nicht zu den berechtigten Klubs zählt, hätte die SGE einer vorzeitigen Freigabe zustimmen müssen – wozu sie offenbar nicht bereit war. Belegt ist diese Deutung nicht, sie zeigt aber, wie aufgeladen das Thema ist.
Eintracht Frankfurt: Aufschub statt Absage – der Krösche-Abschied scheint programmiert
Unabhängig von der Interpretation deutet vieles auf eine spätere Trennung hin. Nach Sport1-Informationen rechnet man in Frankfurts Chefetage mittelfristig mit einem Abgang des gefragten Sportvorstands, dessen Klausel im kommenden Winter erneut greift. Eine Vertragsverlängerung gilt als fraglich.
Zunächst aber bleibt Krösche im Amt und steht vor einem arbeitsreichen Sommer. Neben dem nahezu fixen Verkauf von Nathaniel Brown an den FC Bayern, der rund 55 Millionen Euro einbringen dürfte, könnten weitere Verkäufe folgen – Namen wie Can Uzun und Jean-Matteo Bahoya kursieren. Spätestens im Januar 2027 dürfte die nun enthüllte Klausel seine Zukunft dann erneut zum großen Thema machen.
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