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WM 2026

WM-Superstar hinterlegt Wechselwunsch- jetzt eskaliert der Zoff

Argentinien-Fans

Transfer-News während der WM heute: Mitten in der WM platzt eine Transferbombe – Julián Álvarez will den Abschied von Atlético Madrid. Nach Argentiniens 2:0 gegen Österreich bezog der Weltmeister von 2022 erstmals klar Stellung – trotz Vertrags bis 2030. Sein Klub reagierte umgehend, scharf und mit einer drastischen Kampfansage in Richtung FC Barcelona.

Álvarez bei der WM: Star kündigt den Atlético-Abschied an

Lange hatte sich der 26-Jährige bedeckt gehalten, nun sprach er Klartext. „Ich kann mich auch nicht verstecken oder so tun, als wäre nichts“, sagte Álvarez dem Sender ESPN. Er habe offen mit den Verantwortlichen gesprochen – ein Wechsel sei „das Beste für alle“, schließlich wolle er sich seine Träume erfüllen.

Wohin die Reise gehen soll, ließ der Angreifer offen. Die spanische Presse aber ist sich sicher: Gemeint sei der FC Barcelona, der händeringend einen Nachfolger für Robert Lewandowski sucht. Pikant: Auch der Stadtrivale Real Madrid sowie PSG und Arsenal sollen ihre Fühler ausgestreckt haben, wie spox.com berichtet.

Atlético kontert scharf: Anzeige beim Weltverband im Raum

Bei den Colchoneros stieß die Ankündigung auf erbitterten Widerstand. „Es gibt keinen Geldbetrag, für den Barça Julián Álvarez kaufen könnte„, hieß es aus dem Atlético-Umfeld, wie fussballtransfers.com meldet. Entweder werde die Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro gezahlt – oder es komme zu keiner Einigung.

Damit nicht genug: Atlético soll laut Cadena SER sogar eine Anzeige gegen Barcelona beim Weltverband erwägen, wegen angeblich unzulässiger Kontaktaufnahme zum Spieler. Eingereicht ist die Beschwerde aber noch nicht. Die Animositäten zwischen beiden Klubs reichen ohnehin weit zurück – bis zum Griezmann-Transfer im Jahr 2019.

Álvarez-Poker: Diese Millionen-Summen sind im Spiel

Der Transfer-Poker hat es in sich. Real Madrid hatte kurz vor WM-Start 150 Millionen Euro geboten – von Atlético abgelehnt. Barças Offerte soll inzwischen bei 120 Millionen liegen, während die Madrilenen auf der vertraglich fixierten Klausel von 500 Millionen beharren. Ein Tauziehen mit gewaltiger Spannweite.

Sportlich aber wirft der Wirbel Schatten. Während Álvarez 2022 noch Mitarchitekt des Titelgewinns war, blieb er bei dieser WM bislang blass und steht klar im Schatten von Lionel Messi, der beim 2:0 gegen Österreich und schon zuvor alle argentinischen Treffer erzielte. Bleibt die Frage: Lähmt der Zoff um seine Zukunft am Ende Álvarez‘ WM-Form?

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