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Ex-Bayern-Star Mazraoui: Diese WM-Ansage sorgt für Staunen

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Marokko-News zur WM heute: Eine Ansage, die aufhorchen lässt – Marokkos Nationalspieler Noussair Mazraoui denkt mit gerade einmal 28 Jahren laut über ein Karriereende nach. Direkt nach der WM könnte für den Ex-Bayern-Profi Schluss sein – aus einem ganz besonderen Grund. „Das Leben ist kurz“, sagt der Verteidiger von Manchester United.

Mazraoui bei der WM: Ex-Bayern-Star denkt ans Karriereende

Mit seinen Worten dürfte Mazraoui viele überrascht haben. „Ich könnte nach der Weltmeisterschaft meine Karriere beenden“, verriet der 28-Jährige im Interview laut der Sport Bild. Sein Ziel sei ein anderes: „Ich möchte den Koran auswendig lernen und eines Tages Imam einer Moschee werden.“

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt. Mazraoui ist erst 28 – und damit 13 Jahre jünger als der noch immer aktive Cristiano Ronaldo (41). Während andere in diesem Alter ihren Zenit erreichen, liebäugelt der Marokkaner bereits mit dem Abschied vom Profifußball.

Mazraouis Beweggrund: tiefe Verwurzelung im Glauben

Der Antrieb für diese Überlegung liegt im Privaten. Der gebürtige Niederländer ist tief im Islam verwurzelt und lebt seinen Glauben seit Jahren konsequent. Selbst im fordernden Profialltag hielt er die Fastenvorgaben im Ramadan trotz hoher Belastung durch.

Ob es tatsächlich so weit kommt, ist allerdings offen. Mazraoui steht noch bis 2028 bei Manchester United unter Vertrag – die Red Devils dürften beim Thema also ein gewichtiges Wort mitreden wollen. In der vergangenen Saison war er zwar kein unverzichtbarer Stammspieler, kam aber immerhin auf 20 Einsätze.

Vom FC Bayern nach Manchester: Mazraouis wechselhafte Karriere

Seine Laufbahn verlief ohnehin nicht geradlinig. 2022 war Mazraoui ablösefrei von Ajax Amsterdam zum FC Bayern gewechselt, holte dort 2023 die Meisterschaft und sammelte 55 Pflichtspiele – den ganz großen Durchbruch aber feierte er an der Säbener Straße nie. 2024 zog er für rund 15 Millionen Euro weiter nach Manchester.

Den Abschied aus München erklärte er rückblickend nüchtern. „Nach zwei Spielzeiten bei den Bayern brauchte ich einen nächsten Schritt“, sagte Mazraoui, wie spox.com berichtet. Mit Marokko steht er bei der WM nach dem 1:1 gegen Brasilien und dem 1:0 gegen Schottland bereits sicher im Sechzehntelfinale. Am 25. Juni wartet im letzten Gruppenspiel Haiti – vielleicht ja schon auf der Zielgeraden einer außergewöhnlichen Karriere.

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