Werder Bremen News beim Fußball heute: Werder Bremen sucht nach Stabilität in der Abwehr und richtet den Blick offenbar in die türkische Süper Lig. Ein junger Innenverteidiger soll auf der Liste der Hanseaten stehen – ein realistischer Transfer scheint angesichts der Begleitumstände aber kaum vorstellbar.
Werder Bremen soll Anfrage für Nwaiwu gestellt haben
Wie das auf afrikanische Spieler spezialisierte Portal Footy-Africa.com berichtet, soll Werder bei Trabzonspor wegen Innenverteidiger Chibuike Nwaiwu angefragt haben. Über eine bloße Kontaktaufnahme dürfte es bislang aber nicht hinausgehen. Dem Tenor des Berichts zufolge gilt ein Wechsel an die Weser als kaum mehr als ein Wunschtraum – vor allem wegen der Preisvorstellungen der Türken.
Denn Trabzonspor will den 22-Jährigen in den kommenden Wochen eigentlich gar nicht abgeben. Nur bei einem besonders lukrativen Angebot soll es grünes Licht geben, kolportiert wird eine Forderung zwischen 30 und 35 Millionen Euro. Diese Summe ist allerdings als Einschätzung zu verstehen, nicht als gesicherte Tatsache.
Chibuike Nwaiwu: Kometen-Aufstieg in nur einem halben Jahr
Der Hintergrund der hohen Forderung ist die rasante Entwicklung des Verteidigers. Erst im vergangenen Januar holte Trabzonspor den Nigerianer für 5,5 Millionen Euro vom österreichischen Klub Wolfsberger AC. Binnen weniger Monate avancierte Nwaiwu zum gesetzten Stammspieler im zentralen Abwehrverbund und stieg sogar in die nigerianische Nationalmannschaft auf.
Sportlich überzeugte der kopfballstarke Defensivmann auch mit Offensivakzenten: In rund 21 Pflichtspielen seit seinem Wechsel gelangen ihm drei Tore und eine Vorlage. Sein Vertrag am Bosporus läuft langfristig, weshalb der Klub ihn als wichtigen Baustein für die angepeilte Meisterschaftsmission halten möchte.
Starke Konkurrenz – und ein konkreter Werder-Bedarf
Werder ist im Werben ohnehin nicht allein. Aus der Premier League soll sich vor allem Fulham konkret mit Nwaiwu beschäftigen, zudem hat laut FourFourTwo auch Bayer Leverkusen den Verteidiger seit dessen Wolfsberg-Zeit auf dem Schirm. Gegen diese finanzkräftige Konkurrenz hätten die Bremer im Zweifel das Nachsehen.
Dass Werder das Thema überhaupt verfolgt, passt zur Ausgangslage in der Defensive. Mit Niklas Stark und Amos Pieper stehen zwar zwei etablierte Innenverteidiger im Kader, beide waren zuletzt aber sehr verletzungsanfällig. Gesucht werden daher zusätzliche, verlässlichere Alternativen – wobei Nwaiwu angesichts des Preises wohl eher zur Kategorie Wunschdenken zählt.
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