WM heute: Ein Blitzstart, der nicht zum Sieg reichte: Im WM-Duell mit Südafrika hat Tschechien eine frühe Führung nicht über die Zeit gebracht und sich am Ende mit einem 1:1 begnügen müssen. Michal Sadilek traf schon in der 6. Minute, ehe ein später Elfmeter den Bafana Bafana den Ausgleich bescherte. Wie kam es zur Punkteteilung in Atlanta?
WM 2026: Tschechien erwischt gegen Südafrika den Traumstart
Schneller hätte es für die Vatreni kaum laufen können. In der 6. Minute legte Tomas Coufal nach langem Einwurf auf Adam Hlozek ab, der flach in den Rückraum verlängerte – über Cerv landete die Kugel bei Sadilek, der frei vor Keeper Williams zum 1:0 einschob. Schon in der 1. Minute hatte Patrik Schick per Kopf die Führung auf dem Fuß, drückte den Ball aber knapp am Pfosten vorbei.
Die anfangs vogelwild agierende Defensive der Südafrikaner kam kaum hinterher. Doch mit zunehmender Spieldauer gewannen die Bafana Bafana an Sicherheit, während sich Tschechien weiter in die eigene Hälfte zurückzog. Offensiv blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk.
Tschechien gegen Südafrika: Knappe Pausenführung in Atlanta
Beinahe wäre den Bafana Bafana noch vor der Pause der Ausgleich geglückt. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs konnte Kovar eine Flanke von Modiba nicht festhalten und legte unfreiwillig für Maseko auf – dessen blitzschneller Abschluss aus der Drehung blieb jedoch an Krejci hängen. So ging es mit der knappen tschechischen Führung in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel legten die Vatreni furios los. Cerv zwang Williams zu einer Flugeinlage, Schick köpfte nach einer Ecke zu zentral, und in der 60. Minute verpasste Sadilek nach feinem Doppelpass mit Sulc und Zeleny am Block von Mbatha den eigenen Doppelpack.
Südafrika dreht auf: Später Elfmeter bringt das 1:1
Mit der Zeit kippte das Spiel. Südafrika verlagerte das Geschehen immer tiefer in die tschechische Hälfte, während die Vatreni kaum noch für Entlastung sorgen konnten. Der wachsende Druck zahlte sich aus: Aus elf Metern fiel überraschend doch noch der Ausgleich zum 1:1, der die Partie auf den Kopf stellte.
In der turbulenten Schlussphase hatten beide Teams sogar noch den Lucky Punch auf dem Fuß. Provod verfehlte das lange Eck knapp, Schick verpasste eine Sulc-Flanke, auf der Gegenseite blieb Makgopa harmlos. In der sechsten Minute der Nachspielzeit schwamm Tschechien gar – doch Sebelebele und Modiba brachten den Ball nicht im Tor unter. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis, das beiden Nationen den ersten Punkt im Turnier bescherte.
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