Belohnung für die Drangphase: Frankreich liegt beim WM-Auftakt gegen den starken Senegal mit 1:0 vorne – und das Tor trägt eine klare Bayern-Handschrift. Im New-York-New-Jersey-Stadion glich der Außenseiter kurz darauf zwar aus, doch der Treffer zählte nicht.
Frankreich gegen Senegal: Olise legt für Mbappé auf
Es war der Moment, auf den die Equipe Tricolore hingearbeitet hatte: In der 66. Minute fädelte Bayern-Profi Michael Olise einen feinen Pass zwischen gleich mehreren Senegalesen hindurch und fand Kylian Mbappé. Der Real-Star nahm den Ball aus der Drehung und vollendete mit dem ersten Kontakt aus rechter Position flach ins linke Eck. Die verdiente Führung, an der mit Olise als Vorlagengeber ein Münchner maßgeblich beteiligt war.
Schon zuvor hatte der Druck der Franzosen stetig zugenommen. Olise war es auch, der in der 64. Minute den nächsten Steckpass auf Mbappé spielte, der diesmal jedoch einen Schritt zu spät kam. Kurios: Wenige Minuten vor dem Führungstreffer hatte Schiedsrichter Faghani nach VAR-Prüfung am Monitor einen Elfmeter für Frankreich verweigert – eine durchaus harte Entscheidung.
Senegal schlägt zurück – doch Jacksons Tor zählt nicht
Den Schock steckte der mutige Außenseiter zunächst gut weg und hatte den Ausgleich sogar auf dem Fuß. In der 68. Minute drosch Nicolas Jackson den Ball per strammem Volley unter die Latte und ließ das senegalesische Lager jubeln – doch die Freude währte nur kurz: Der Bayern-Leihstürmer hatte im Abseits gestanden, der Treffer zählte nicht. Es bleibt also beim knappen 1:0 für den Favoriten – und einer weiterhin brisanten Schlussphase.