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WM 2026

WM live: Joker Romelu Lukaku nach 23 Sekunden mit dem Riecher – Eigentor!

Belgien - Ägypten

WM 2026 News beim Fußball heute: Die Roten Teufel sind an der Reihe! Belgiens Nationalmannschaft eröffnet zur Stunde die Gruppe G gegen Ägypten. Bei den Pharaonen richten sich natürlich alle Blicke auf Mohamed Salah. Kann er mit dem Rekordsieger des Afrika-Cups Kevin de Bruyne und Co. ein Bein stellen?

Ägypten mit viel Platz, Emam Ashour mit dem Knaller

Ansonsten? Viel Mittelfeldgeplänkel, wenig Spektakuläres und je eine Gelbe Karte auf beiden Seiten. Erst holte sich Marwan Attia den Karton ab (13.), dann Timothy Castagne. Doch noch vor der ersten Trinkpause schlug Ägypten dann eiskalt zu – praktisch aus dem Nichts, aber absolut sehenswert. Emam Ashour von Al-Ahly ließ es in der 20. Minute so richtig krachen. Da hatte Courtois nun wirklich nichts zu halten.

Und wie reagierte Belgien nach dem Cooling Down auf diesen Rückstand? Eigentlich gar nicht. Die Roten Teufel wollten zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Da fehlte es an Kreativität, Spritzigkeit und Tempo. So jedenfalls wird sich die ägyptische Nationalmannschaft nicht in die Bredouille bringen lassen. Ein Mal kam Jeremy Doku von Man City noch aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, jagte das Leder aber weit über den gegnerischen Kasten (45.+1). Also: Pause im Lumen Field in Seattle. Ägypten liegt 1:0 vorne.

Romelu Lukaku stört Mohamed Hany entscheidend

Belgien startete wütend in den zweiten Durchgang. Kurios: Wieder nach sieben Minuten – wie schon im ersten Durchgang – hatte Kevin de Bruyne die große Gelegenheit zum Treffer. Bei einem Freistoß knapp von der Strafraumgrenze zielte der Kicker von SSC Neapel aber etwas zu genau. Das Leder klatschte nur an den Außenpfosten. Von da an nahm diese Begegnung so richtig an Fahrt auf. Denn während die Belgier stürmten, bekamen die Ägypter ihre Räume – und eigene gute Möglichkeiten.

Der 1:1-Ausgleich fiel, nachdem der Joker für Belgien das Feld betreten hatte. Romelu Lukaku markierte das Tor zwar nicht selbst, stiftete aber nur 23 Sekunden nach seiner Einwechslung so viel Unruhe, dass der Ägypter Mohamed Hany das Leder ins eigene Tor beförderte (66.). Meunier hatte die Flanke in den Strafraum gebracht, Hany war dicht bei Lukaku, hatte aber Pech, die Kugel unhaltbar über die Linie zu bugsieren. Nach einer weiteren Trinkpause bricht jetzt in Seattle die Crunch-Time an.