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BVB-Spur nach Schottland: Ein Abwehr-Hüne rückt wieder in den Fokus

Bundesliga-Fans

BVB News beim Fußball heute: Borussia Dortmund hält den Markt im Defensivzentrum offenbar weiter im Blick. Mit Emmanuel Fernandez von den Glasgow Rangers taucht ein Name auf der schwarz-gelben Liste auf, der dort schon länger geführt wird – doch ein schneller Vollzug ist an klare Bedingungen geknüpft.

Borussia Dortmund und der Fall Fernandez: Erst muss einer gehen

Mit dem rund 20 Millionen Euro teuren Joane Gadou hat der BVB den Abgang von Niklas Süle bereits aufgefangen, zwingende weitere Umbauten in der Abwehrmitte sind nicht geplant. Brisant wird die Lage erst, falls Bewegung in den Kader kommt: Nico Schlotterbeck kann bis Mitte Juli eine Ausstiegsklausel ziehen und wird bei Real Madrid gehandelt, auch Luca Reggiani stand zuletzt im Schaufenster. Sportdirektor Ole Book täte deshalb gut daran, vorbereitet zu sein.

Genau hier kommt Fernandez ins Spiel. Wie der Daily Record berichtet, zählt der BVB neben Bayer Leverkusen erneut zu den Interessenten für den 24-Jährigen. Ein kurzfristiger Vorstoß gilt allerdings als unwahrscheinlich – realistisch dürfte ein Angebot erst dann werden, wenn zuvor mindestens ein Dortmunder Innenverteidiger den Klub verlässt.

1,98 Meter und Kopfball-Monster: Das macht den Nigerianer für den BVB so reizvoll

Sportlich bringt Fernandez ein Profil mit, das ins Beuteschema passt. Der 1,98 Meter große Hüne ist vor allem in der Luft kaum zu bezwingen und absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Pflichtspiele für die Rangers, in denen ihm als Verteidiger starke sechs Tore gelangen. Sein Marktwert wird inzwischen auf 18 Millionen Euro taxiert.

Die starke Premiership-Saison blieb international nicht unbemerkt: Im März feierte der gebürtige Londoner dank seiner nigerianischen Wurzeln sein Debüt für die Super Eagles und steht mittlerweile bei drei A-Länderspielen. Bei der WM ist er dennoch nicht dabei – Nigeria hat die Qualifikation verpasst.

Lange Schlange an Interessenten – und ein teurer Haken

Dortmund ist in diesem Poker allerdings längst nicht allein. Klubs aus der Premier League sowie Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam und der FC Brügge sollen den Innenverteidiger ebenfalls beobachten. Seinen Stellenwert unterstreicht die Wahl ins PFA-Scotland-Team-of-the-Year, wie TEAMtalk berichtet.

Günstig wird das Unterfangen für keinen der Bewerber: Fernandez besitzt bei den Rangers noch einen Vertrag bis 2029, der den Schotten eine komfortable Verhandlungsposition verschafft. Die Forderung soll bei über 20 Millionen Pfund liegen – zusätzlich getrieben durch eine Weiterverkaufsbeteiligung, die der frühere Klub Peterborough United bei einem Transfer kassieren würde.

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